Die Philosophen und ihre Kerngedanken
Folge 1: Zeit des Erwachens - Griechen und Römer
Poller, Horst
2008, Laufzeit 240 Min, 3 Audio CDs, (Lau)
Bestell-Nr. 147111

15,95 EUR

Vor rund 2600 Jahren brach in der Menschheitsgeschichte eine Epoche an, die man später die "Zeit des Erwachens" genannt hat. Der Mensch wurde sich seiner selbst und seiner Grenzen bewusst. Alte Mythen wurden zerstört oder umgeformt, neue Glaubenslehren entstanden. Man begann Fragen zu stellen und nachzudenken, Vernunft und Zweifel gewannen an Raum. Das Merkwürdige an diesem geistigen Prozess war, dass er gleichzeitig und unabhängig voneinander in verschiedenenn Weltreligionen stattfand, ohne dass diese voneinander wussten. In Palästina traten die Propheten auf, in Persien entwarf Zarathustra das Weltbild des Kampfes zwischen Gut und Böse, in China dachten Laotse und Konfuzius und in Indien Buddha über den rechten Weg der Menschen nach. Die Männer, die in jener Zeit, etwa 600 vor Christus, in Griechenland begannen Fragen zu stellen und darüber nachzudenken, was die Welt im Innersten zusammenhält, wurden Philosophen genannt. Das großartige Werk der griechischen Philosophen, das mit Platon und Aristoteles seinen Höhepunkt erreichte, wirkte über die Jahrtausende hin bis in unsere Tage. Der Hintergrund unseres Denkens und unsere geistigen Wurzeln, die 'Kultur des Abendlandes', hat sich aus den Grundlagen entwickelt, die wir den alten Griechen verdanken. Der Ruhm der Griechen als Nation dauerte allerdings nur wenige Jahrhunderte und wurde durch das römische Weltreich abgelöst. Die Römer waren Krieger und machtbewusste Politiker. Ihr philosophisches Denken bewegte sich in den Bahnen, die ihre Lehrmeister, die griechischen Philosophen, vorgezeichnet hatten. Es sit kein Zufall, dass die großen römischen Philosophen zugleich Staatsmänner und Herrscher waren: Cicero, Seneca und Marc Aurel.
 

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