Zwischen Psychologie und Metaphysik
Philosophische Ethik in Österreich (1875-1915)
Lalla, Sebastian
2009, 364 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 147262

68,00 EUR

In der österreichischen Philosophie gilt die Ethik seit Wittgensteins Diktum, daß sich über Ethik nicht sprechen lasse, rückwirkend als eine ausgeblendete Disziplin: dabei gab es zahlreiche Entwürfe zur Begründung von Ethik, die alle von Brentanos Ansatz einer psychologischen Interpretation abgewichen sind. Das Projekt einer Ethik, die fundamentale Bedingung anderer philosophischer Bereiche sein kann, ist hierbei das Modell, mit dem sowohl die Ethik selbst als auch die Philosophie insgesamt im Modus der Metaphysik betrachtet werden müssen. Diese gleichsam übersehene Tradition wird hier vorgestellt und zugleich als ein Versuch gesehen, Ethik metaphysisch so zu fundieren, daß sie als theoretische Disziplin verstanden wird. Mit dem Spektrum, das von einer hedonistischen Ethik von Schubert-Solderns über eine Sexualethik von Ehrenfels' bis zu Schlicks früher Glückskonzeption reicht, bietet sich zudem ein Einblick in die Wirkungsgeschichte der späten Kantrezeption in Österreich.
 

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