Versuch über den Normalismus
Wie Normalität produziert wird
Link, Jürgen
2009, 4. A., 476 S, Kt, (V&R)
Bestell-Nr. 147415

49,99 EUR

Die 3. Auflage dieses Buchs wurde gründlich überarbeitet und ergänzt. Die ausführlichen Einleitungs- und Schlussteile wurden auf aktuellem Stand völlig neu erfasst und schließen eine Diagnose der großen »Denormalisierungen« zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein. Der Hauptteil enthält einen begriffsgeschichtlichen Abriss sowie Essays u.a. zu Comte, Marx, Galton, Nietzsche und Durkheim. Als »Normalismus« wird ein spezifisch modernes Netz von Dispositiven bestimmt, die geregelt sektorielle und allgemeine Normalitäten produzieren. Dabei werden zwei fundamentale normalistische Strategien (Protonormalismus und flexibler Normalismus) unterschieden und insbesondere Verfahren der Selbstnormalisierung moderner Subjekte dargestellt: das Leben als (nicht) normale Fahrt durch symbolische Kurven-Landschaften. Dem entspricht ein eigener Faszinationstyp der modernen Literatur, dargestellt in Essays u.a. zu Zola, Musil, Céline, Heidegger, R. Vailland, B. Vesper, H. M. Enzensberger und S. Berg. Im neu verfassten Schlussteil werden die Begriffe einer »Posthistorie« bzw. einer »Postmoderne« als Folgephänomene des flexiblen Normalismus kulturhistorisch neu definiert.
 

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