Formierungen des Wissens vom Menschen im frühen 19. Jahrhundert bei G. H. Schubert, H. Steffens und G. E. Schulze
Leibold, Tobias
2009, 432 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 147860

58,00 EUR

Die Stellung der Anthropologie ist Anfang des 19. Jahrhunderts fundamental. Wissen wie Wissenschaften werden als vom Menschen und seiner Wahrnehmung ausgehend gedacht. In den romantischen Konzeptionen von G. H. Schubert und H. Steffens wird die Menschenkunde vom aufklärerischen Enzyklopädiekonzept zur Universalwissenschaft gesteigert. Dieser Tendenz einer wucherndvernetzenden und stets bewegliche... mehr Die Stellung der Anthropologie ist Anfang des 19. Jahrhunderts fundamental. Wissen wie Wissenschaften werden als vom Menschen und seiner Wahrnehmung ausgehend gedacht. In den romantischen Konzeptionen von G. H. Schubert und H. Steffens wird die Menschenkunde vom aufklärerischen Enzyklopädiekonzept zur Universalwissenschaft gesteigert. Dieser Tendenz einer wucherndvernetzenden und stets beweglichen Wissensentfaltung stehen die eingrenzenden und stillstellenden Ansätze des frühen Positivisten G. E. Schulze gegenüber. Durch die materialreiche Vergleichung dieser unterschiedlichen Denkrichtungen und Wissenspraktiken öffnet Tobias Leibold den Blick auf übergeordnete Bezüge einer Denk- und Wissenskultur der frühen Moderne. Darin besteht ein Beitrag zur Geschichte und Theorie des Wissens. Da das Wissen vom Menschen dieser Zeit auch Grundlage, Thema und Produkt von Literatur ist, versteht sich der vorliegende Band darüber hinaus als literaturwissenschaftliche Grundlagenforschung.
 

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