Cicero
Bringmann, Klaus
2010, 304 S, 15 Abb., Gb, (Primus)
Bestell-Nr. 148329

29,90 EUR

Marcus Tullius Cicero ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der späten römischen Republik. Dem Ritterstand angehörend, gelang ihm der Aufstieg in die senatorische Laufbahn mit dem Konsulat als krönendem Abschluss. Als typischer homo novus verkörperte er wie kaum ein anderer die Ideale der altrömischen Tugenden – und geriet gerade deswegen in den Strudel der untergehenden republikanischen Ordnung. Den römischen Staat sah er gefährdet durch sozialrevolutionäre Politiker wie Catilina – und wurde damit automatisch zum Gegenspieler Caesars. Als dieser ermordet wurde, jubelte er – und ahnte zu spät, dass er wieder auf der falschen Seite stand: Im Bürgerkrieg gegen die Caesarmörder wurde er eines der ersten Opfer der Proskriptionen. Die tragische Verwicklung Ciceros in die historischen Auseinandersetzungen seiner Zeit steht im Mittelpunkt der neuen Biographie von Klaus Bringmann. Dabei geht er auch auf das umfangreiche literarische Werk ein, das die politischen Ideen, aber auch die privaten Eindrücke und Gedanken Ciceros widerspiegelt.
 
Klaus Bringmann, geb. 1936, ist emeritierter Professor für Alte Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a. M. Er hat sich in zahlreichen Veröffentlichungen mit der römischen Geschichte beschäftigt und vertritt die gesamte Breite des Faches – von der römischen Republik bis zur Spätantike. Bei der WBG hat er den Band „Julian“ sowie, ebenfalls in der Reihe „Gestalten der Antike“, den Band „Augustus“ herausgebracht. 2008 erschien die von ihm federführend herausgegebene Sammlung „Augustus: Schriften, Reden und Aussprüche“ in der Reihe „Texte zur Forschung“.
 

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