Verantwortung, Tradition und Dekonstruktion
Seeger, Stefan A
2010, 560 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 149308

88,00 EUR

Vor dem Hintergrund des immer lauter werdenden Rufs nach Verantwortung geht folgende Untersuchung der Frage nach, ob und in welcher Weise in dem unsere Jetztzeit kennzeichnenden Epochenwechsel überhaupt noch eine verbindliche philosophische Konzeption von Verantwortung gefunden werden kann. Dem Ansatz der Dekonstruktion folgend, kann Verantwortung nicht in einer punktuellen Betrachtung an ihr selbst untersucht werden, sondern bedarf der Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte und der Vielfalt der möglichen Aspekte. Die durch die historische, systematische und dekonstruktive Perspektive gewonnenen Strukturmomente, welche das „Verantwortlich- Sein“ ausmachen, verweisen zugleich auf „etwas“ Zukünftiges: Dass der dekonstruktive Ansatz in der Tat in der Lage ist, dem menschlichen Handeln, welchem bleibende Normen, Begründungsmuster und Orientierungshilfen verloren gegangen sind, an der so entstandenen „Leerstelle“ einen ethisch und politisch relevanten Verantwortungsbegriff aufzuweisen, der Verantwortung als etwas zugleich Mögliches wie Unmögliches versteht, als etwas, das immer wieder neu zu erfinden und zu versuchen ist.
 

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