Autonomie und Lebensende
Reichweite und Grenzen von Patientenverfügungen
Platzer, Johann
2010, 380 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 150142

39,80 EUR

Jede Diskussion über Patientenverfügungen (PV) muss von der Frage nach einem tragfähigen Menschenbild geleitet werden. Dabei erweisen sich Krankheit und Sterben als dynamische Prozesse, in deren Verlauf sich Einstellungen von Patienten wesentlich ändern können. Menschen verfügen aber auch über langfristige Perspektiven auf ein gutes und geglücktes Leben. Diese Spannung zwischen personaler Identität und Prozess gilt es bei antizipierten Willensentscheidungen besonders zu beachten. Deshalb konzentriert sich die vorliegende Arbeit vor allem auf die Erstellung eines adäquaten Autonomiemodells, und zwar aus ethisch-anthropologischer und theologischer Sicht. Die Analysen zeigen sowohl den Nutzen als auch die Grenzen von PV: Sie sind einerseits ein wertvolles Refl exions- und Kommunikationsmittel in Bezug auf das eigene Leben und Sterben. Andererseits beschränken gerade gewisse Krankheitsumstände die Selbstbestimmung des Menschen. Vor diesem Hintergrund werden in diesem Buch nicht nur Wege zu einer „sinnvollen“ Errichtung von PV aufgezeigt, sondern auch die Gesetzeslage in Österreich und Deutschland diskutiert.
 

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