Subjekt und Selbstbewusstsein
Ein nicht mehr unzeitgemäßes philosophisches Plädoyer für Vernunft und soziale Emanzipation
Voßkühler, Friedrich
2010, 300 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 150218

39,80 EUR

Auf solche Kernkategorien der Moderne wie Subjekt und Vernunft zurückzugreifen schien vielen angesichts des Siegeszuges des finanzgetriebenen Kapitalismus unzeitgemäß zu sein. Die kritische Theorie der gesellschaftlichen Praxis, der Marx einst Grund legte, galt als überwundenes Relikt aus alten Zeiten, da man es sich im Nachgang der metaphysischen Tradition noch anmaßte, mit den Mitteln der Vernunft über die kapitalistische Produktionsweise hinauszugehen und von einer Geschichte jenseits des Kapitalismus zu sprechen. Die philosophische Dekonstruktion tat ihr Übriges dazu, den Marxismus auf eine Ebene zu reduzieren, da er höchstens noch als Gespenst auftreten konnte. Die Gesellschaftskrise, die mit dem ‚schwarzen Herbst’ des Jahres 2008 offenbar wurde, führte nicht nur den finanzgetriebenen Kapitalismus ad absurdum. Sondern sie ließ auch den Ruf nach einem gesamtgesellschaftlichen Subjekt wieder laut werden, das es vermöchte, eine geregelte Betriebsweise einzuführen, die in der Lage sei, die gesellschaftlichen Verhältnisse rational zu regeln und die tatsächlichen und sogar radikalen Interessen der Menschen zum Leitfaden politischen und ökonomischen Handelns zu machen. Das Buch knüpft an die philosophischen Grundüberzeugungen der Moderne und der Marxschen Theorie an und versucht, eine Antwort auf die jetzige kapitalistische Gesellschaftskrise zu geben. Es ist ganz ausdrücklich nicht nur für Philosophen geschrieben – für die allerdings auch.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 8 x 4 = 


Netiquette