Der Wiener Kreis in Ungarn
Máté / Rédei / Stadler (Hg)
2010, 350 S, Kt, (Springer)
Bestell-Nr. 150568

58,32 EUR

Der Einfluss der logisch-empiristischen Philosophie des Wiener Kreises kann bis heute in allen Gebieten der Philosophie festgestellt werden, besonders aber in der analytischen Philosophie, der Sprachphilosophie und der Wissenschaftstheorie. Die erzwungene Emigration der meisten Mitglieder des Wiener Kreises aus Europa führte zu dessen Auflösung und dadurch zur Unterbrechung der organischen Entwicklung der Tradition des logischen Empirismus in Mitteleuropa. Diese Auswanderung von herausragenden Mitgliedern des Wiener Kreises an führende Universitäten und Forschungszentren in den USA hat aber dazu beigetragen, dass der Logische Empirismus gleich nach dem Krieg zu einer wichtigen intellektuellen Richtung in der angelsächsischen Welt wurde. In Ungarn war dies jedoch nicht der Fall: hier wurde nach dem Krieg die Bewertung der Stellung und Bedeutung des Logischen Empirismus durch ideologische Faktoren verzerrt. Dennoch konnten die Gedanken des Logischen Empirismus nicht ignoriert werden und so wurden in Ungarn nach dem Krieg sowohl Philosophen als auch Wissenschaftler vom Logischen Empirismus beeinflusst. In den Beiträgen der Konferenz "Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie, eine Neubewertung des Einflusses des Wiener Kreises in Ungarn" (2008) wurden die Auswirkungen des Logischen Empirismus auf die Entwicklung der Philosophie in Ungarn analysiert und bewertet.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 8 + 3 = 


Netiquette