Von Diana zu Minerva
Philosophierende Aristokratinnen des 17. und 18. Jahrhunderts
Hagengruber / Rodriguez (Hg)
2010, 180 S, 9 Illustr, Gb, (Akademie)
Bestell-Nr. 150718

49,80 EUR

Im 17. Jahrhundert, aber auch im sogenannten Siècle des Lumières, blieben den meisten Frauen die Türen zu höherer Bildung weitgehend verschlossen. Die wenigen, denen aufgrund ihres hohen gesellschaftlichen Ranges und ihrer besonderen Begabung ein privates Studium ermöglicht wurde, mussten lebenslang für eine erfolgreiche Einbindung in den Gelehrtenaustausch ihrer Zeit kämpfen. Während dies der Französin Emilie du Châtelet, begünstigt durch die besondere Situation in Frankreich, ihrer Stellung und ihren exzellenten Beziehungen in der République des Lettres, in bestmöglicher Weise gelang, blieb Elisabeth Christine, die Frau von Friedrich dem Großen, aus dem geistigen Mittelpunkt der Zeit in Potsdam verbannt.

Auf Schloss Schönhausen pflegte sie ihren geistigen Austausch mit einem kleinen Zirkel renommierter und bedeutsamer Zeitgenossen.Für Frauen jener Epoche waren Intelligenz und wissenschaftlicher Ehrgeiz nicht ausreichende Gründe für eine wissenschaftliche Laufbahn. Es mag und kann daher nicht verwundern, dass es Aristokratinnen offenbar leichter gelang, der engen Vorverurteilung zu entgehen und Zugang zu Bildung und zu Gebildeten zu wünschen und zu erlangen.Im vorliegenden Buch werden die Biographien und Gedanken dieser gelehrten Damen vorgestellt, denen es teilweise möglich war, maßgebliche Einflüsse auf die geistigen Strömungen ihrer Zeit auszuüben, indem sie korrespondierten, kommunizierten, förderten und selbst schreibend tätig wurden.
 

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