Das Urteil
Wege zur moralischen Urteilsfindung
Kiowsky, Hellmuth
2010, 194 S, Kt, (Centaurus)
Bestell-Nr. 150791

18,80 EUR

Was ist der Grund legitimer moralischer Urteile? Läßt ein radikales Denken der Zeitlichkeit noch etwas, woran wir uns "halten" können? Gibt es eine "Ethik ohne Geländer"? Auch wenn ein Hegelsches Denken der Geschichte des Geistes oder ein Kantisches Denken des intelligiblen Charakters nicht mehr möglich sind, so scheint die Frage nach dem Nicht-Notwenigkeit eines metaphysischen Denkens nicht eindeutig bejaht zu sein. Wenn in dieser "Kehre" zur Grundlosigkeit, zur Endlichkeit selbst, das Denken wird - wäre dies nicht eine Dialektik der Endlichlichkeit, Hegels letzter Streich? Diese Untersuchung hat zum Ziel, generell Wege sichtbar zu machen, die zu moralischen Urteilen führen wollen. Dabei konnte von der Sache her nicht ausbleiben, eine Gegenüberstellung zu vollziehen, welche die unterschiedlichen Ausgangspunkte aufzeigt.

Der Methodische Schritt geht aus von der Alternative der Grundsätzlichkeit: Gefühl - Vernunft und deren Verquickung unter dem Begriff "emotionale Vernunft". Es kann hier selbstverständlich nicht darum gehen, die ganze Methodenlehre der Ethik auszubreiten. Die Ausführungen wollen vorrangig das Problem der Findung aufzeigen, welches sich schließlich bei allen ethischen Systemen ergibt.
 

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