Goethes Naturverständnis
Breidbach, Olaf
2011, 144 S, Gb, (Fink)
Bestell-Nr. 151007

30,90 EUR

Der Begriff Morphologie stammt von Goethe. Er zielt darauf, die Natur als Ganzes in ihren Teilen und in ihren Teilen als Ganzes wahrzunehmen. Was dies bedeutet und wie dies für Goethe und für die Wissenschaften effektiv wurde, erläutert dieses Buch. Es versucht, die Naturlehre Goethes zusammenfassend und aus einer Perspektive darzustellen.
Goethe ist eben auch Naturforscher, und er ist ein sehr moderner Typ des Forschers. Er macht nicht alles selbst, er motiviert und lässt machen: Als Administrator der Jenaer Universität agiert er wie ein Forschungsdirektor und ermöglicht größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei klarer Zielvorgabe. So wird es dann nicht überraschen, Goethe schon um 1800 im Dialog mit der Einzelforschung zu finden. Dieser offeriert er nicht einfach nur einzelne Befunde, sondern ein klares Konzept, welches eine Alternative sowohl zu einer der Erfahrung entfremdeten Spekulation als auch zu einer methodisch verkürzten Empirie sucht. Goethe entwirft die Idee einer morphologisch geführten Erfahrungslehre.
 

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