Die Entwicklung vom ich- zum gemeinschaftsbezogenen Denken bei Albert Camus
Lauda, Karl Heinz
2011, 138 S, Abb, Kt, (Lang)
Bestell-Nr. 205317

26,95 EUR

Albert Camus (1913-1960) zählt zu den bedeutendsten französischen Denkern und Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Die Arbeit geht der Frage nach, inwieweit sich sein Denken im Laufe der Zeit verändert hat. Zunächst wird der biographische Hintergrund von Camus skizziert, um ein tieferes Verständnis für seinen persönlichen und intellektuellen Werdegang zu wecken. Danach werden die frühen Schlüsselwerke, der Roman Der Fremde (1942) und der philosophische Essay Der Mythos des Sisyphos (1943), sowie die späten Schlüsselwerke, der Roman Die Pest (1947) und der philosophische Essay Der Mensch in der Revolte (1951) analysiert. Durch die Gegenüberstellung der zwei Schaffensperioden werden die Unterschiede im Denken deutlich und nachvollziehbar. Anhand von ausführlichem Quellenmaterial, insbesondere anhand der tagebuchartigen Aufzeichnungen, wird die Entwicklung vom ich- zum gemeinschaftsorientierten Denken dargestellt. Die Ergebnisse der Arbeit legen den Schluss nahe, die gängigen Bilder über Albert Camus zu überdenken und sein literarisches und philosophisches Werk mit neuen Augen zu betrachten.
 
nhalt: «Mein Reich ist von dieser Welt» - Eine philosophische Annäherung an Leben und Werk von Albert Camus - Französisch-algerischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger von 1957 - Romanfiguren Meursault aus Der Fremde und Dr. Rieux aus Die Pest - Weltliteratur - Zugang zu Camus' Gedankenwelt durch philosophische Essays Der Mythos des Sisyphos und Der Mensch in der Revolte - Mit dem Absurden in der Welt beschäftigt - Kritik an Metaphysik und Religionsphilosophie - Werk gegen Fundamentalismus, Konformismus und Engstirnigkeit - Information für Studenten und Dozenten - Denkanstöße eines großen Künstlers für Menschen von heute - Camus' Grundnorm: Die Pflicht zu lieben!
 

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