Erlösung der Geschichte vom Darstellenden
Grundlagen des Geschichtsdenkens bei Walter Benjamin 1915-1925
Greiert, Andreas
2011, 549 S, Kt, (Fink)
Bestell-Nr. 213980

71,00 EUR

Die Emanzipation der modernen Menschen von übermächtigen Bedingungen traut Benjamin nicht den Individuen selbst zu, sondern nur einer übersubjektiv-messianischen Instanz. Dass dieses geschichtsphilosophisch für Benjamin so zentrale Problem aber in den Anfängen seines Geschichtsverständnisses wurzelt, ist der Forschung bisher entgangen, da sie erst bei Texten wie den berühmten Thesen Über den Begriff der Geschichte ansetzt.

Durch die Konzentration auf Schriften, die vor 1925 entstanden sind, treten nun erstmals frühe Aspekte von Benjamins Geschichtsverständnis wieder in derjenigen Eigenständigkeit hervor, die sie im Entstehungszeitraum auch für Benjamin selbst besessen haben müssen.
 

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