Kontingenz oder das Andere der Vernunft
Zum Verhältnis von Philosophie, Naturwissenschaft und Religion
Wuchterl, Kurt
2011, 300 S, Gb, (Steiner)
Bestell-Nr. 214007

29,00 EUR

Wir leben in einer Zeit, in der die alten Ordnungsgaranten ihre Orientierungskraft verloren und die Ordnungsbrüche zu vielfältigen Konfrontationen geführt haben. Kurt Wuchterl entwickelt in seiner religionsphilosophischen Studie einen epistemischen Kontingenzbegriff, mit dem das gespannte Verhältnis der Naturwissenschaft zur Religion eine neue Deutung erfährt.

Kontingenz beinhaltet immer die Möglichkeit des Anders-sein-könnens. Und damit stellen sich zentrale Probleme wie Zufall, Chaos und Unverfügbarkeit in verschärfter Form. Wenn es uns als Individuen nicht gelingt, diese Kontingenzen zu bewältigen, wird die Grenze der Vernunft erreicht. Mit deren Anerkennung aber stellt sich die Frage nach dem Anderen der Vernunft. Wird dies als Chiffre des Religiösen interpretiert, zeigt sich dahinter nicht das Nichts, sondern eben gerade: ein ganz Anderes. In der Kontingenzbegegnung, wie diese Möglichkeit bezeichnet wird, scheiden sich die Geister; ihre Unbestimmtheit ist der Tribut an unsere Endlichkeit.
 

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