Sprache, Sprachspiel, Spiel
Phänomen als Methode bei Heidegger, Wittgenstein und Gadamer
Reichel, Juliane
2011, 299 S, Kt, (BIS)
Bestell-Nr. 226508

16,80 EUR

In einer vergleichenden Studie führt die Autorin die drei Denker Heidegger, Wittgenstein und Gadamer auf eine gemeinsame Basis zurück: das Phänomen. Ausgehend von der Überlegung, daß sich unsere Welt in der Sprache so zeigt, wie sie ist, legt die Autorin eine Basis der Philosophie frei, die sich vor allem an unserem pragmatischen Umgang im alltäglichen Leben orientiert. Die Philosophie in das alltägliche Leben zurückzuholen und von ihren Wissenschaftszwängen zu befreien, wird als das erklärte Ziel der drei Denker herausgearbeitet. Dabei wird zugleich an den Grundfesten der modernen Erkenntnistheorie der Subjekt-Objekt-Spaltung gerührt, nämlich der methodischen Vermittlung zwischen Subjekt und Objekt. Die Alternative ist eine Subjekt-Objekt-Einheit, in der das Phänomen selbst seine Methode ist, indem es sich einfach zeigt. Die Aufgabe des Philosophen besteht dann nur noch darin, zu verstehen, was sich da zeigt. Mit je eigenen Akzentsetzungen haben Heidegger, Wittgenstein und Gadamer diese Struktur des Phänomens aufgespürt: die Sprache spricht, das Sprachspiel spielt sprachlich und das Spiel spielt.
 

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