Theologische Quartalschrift
Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Tübingen (Hg)
1971, 19 Bde, Gb, (Wewel)
Bestell-Nr. 229422

95,00 EUR

Enthält die Jahrgänge 1971, 1972, 1974, 1975 und 1977 bis 1991. Alle Bde in grünes Leinen gebunden. Tadelloser Zustand.

Die Zeitschrift wurde 1819 von dem „Viererbund“ Peter Alois Gratz, Johann Sebastian von Drey, Johann Georg Herbst und Johann Baptist Hirscher als „Professoren der Theologie, Katholischer Facultät, an der Königl. Universität Tübingen“ begründet, zwei Jahre nach der Errichtung der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Sie existiert seither in ununterbrochenem Dauerbestand (mit Einschränkungen während der beiden Weltkriege) in nunmehr 191 Jahrgängen (2011) und gilt somit als die älteste der heute bestehenden fachtheologischen Zeitschriften der Welt. Die Zeitschrift erscheint in vier Heften jährlich.

Über die Grundsätze und programmatischen Leitlinien der ThQ gibt die „Ankündigung“ ihres Erscheinens in Heft 1 Auskunft. Die Herausgeber sehen sich demnach verpflichtet, „durch eigene gelehrte Forschungen oder sonst durch ergreifende Darstellungen auf dem Gebiete der Theologie mehr Licht zu verbreiten, die neuesten Geisteserzeugnisse auf demselben Gebiete durch Anzeigen und Beurteilungen zur Kenntnis der Wißbegierigen zu bringen, und auf diesem Wege nicht minder das Streben nach Wissenschaft anzuregen als den Sinn für den Geist des Christentums und dessen fruchtbare Anwendung auf die Gemüter zu beleben“. Dabei wollen sie „überall nur der Wahrheit huldigen, und ihr die Huldigung ihrer Leser verschaffen“. Dafür nehmen sie für sich als Herausgeber und für die Autoren die „Freiheit der Meinung“ in Anspruch, überzeugt, „daß gleichwie überhaupt die Wahrheit durch eine vielseitige Beleuchtung nur gewinnen kann, so im Kampfe der Meinungen und beim Gären der Urteile gründliche Resultate nur erreicht werden, wenn es jeder Ansicht frei steht, hervorzutreten und ihre Prüfung zu veranlassen“. Sie hoffen, den „Geist dieser Zeitschrift vor dem Publicum [...] als einen freimütigen und bescheidenen zugleich bewähren“ zu können[3]. Zu ihren beständigen Merkmalen gehörte in der öffentlichen Wahrnehmung „die glücklich abgewogene Vielseitigkeit, mit der die einzelnen Mitarbeiter dem frischen Zustrom aus der zeitgenössischen philosophischen, theologischen und profanhistorischen Literatur je Einlass gewährten, und nicht weniger ihre wachsend zielklar eingehaltene Richtung einer gemäßigten Mitte zwischen dem Rationalismus und Mystizismus ihrer Tage, zwischen Spekulation und Geschichte, zwischen Tradition und Fortschritt“ (Stephan Lösch). Es war und ist demnach das Ziel der ThQ, die philosophische und theologische Forschung voranzutreiben, aktuelle Fragestellungen in ökumenischer Offenheit und interdisziplinärer Ausrichtung aufzugreifen und als faires Forum des wissenschaftlichen Dialogs „im Geist des Christentums und des Katholizismus“ (J. S. Drey) ihre Spalten auch für Beiträge nichtkatholischer Autoren zu öffnen (aus: Wikipedia)
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 10 - 1 = 


Netiquette