Denn sie wissen nicht, wovon sie reden
Referenz, religiöse Glaubenssätze und Religionskritik aus sprachanalytischer Sicht
Kellerwessel, Wulf
2011, 116 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 230341

24,80 EUR

„Gott“ scheint der bedeutsamste Terminus des Monotheismus zu sein und eine zentrale Rolle im Judentum, Christentum und Islam zu spielen. Grundlegend in diesen Religionen dürfte die Annahme sein, daß „Gott“ sich auf ein transzendentes Wesen bezieht, daß „Gott“ also ein referierender resp. Bezug nehmender Terminus ist und einen transzendenten Bezug bzw. Referenten hat. Es ist aber fraglich, ob „Gott“ ein Bezug nehmender Ausdruck ist. Sollte sich kein Referent dingfest machen lassen können, scheint „Gott“ nicht als logisches Subjekt fungieren zu können, bei dem nachzuvollziehen ist, worüber in Aussagen etwas ausgesagt wird. Dann aber wären Aussagen über Gott allesamt unklar. Ob dies der Fall ist, untersucht vorliegender Text anhand der in der analytischen Sprachphilosophie entwickelten Referenztheorien.
 

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