Rethinking the Ethics of John
Implicit Ethics in the Johannine Writings
Watt / Zimmermann (Hg)
2012, 400 S, Gb, (Mohr)
Bestell-Nr. 231816

114,00 EUR

Gibt es eine „Ethik im Johannesevangelium“? Sowohl innerhalb der Forschungen zur Ethik des Neuen Testaments wie auch zu den johanneischen Schriften wurde diese Frage in der Regel negiert oder auf die binnenorientierte Konventikelethik einer Sekte reduziert.

Die Beiträge der vorliegenden Studie machen deutlich, dass die frühere Forschung von Methoden und Begriffen geleitet war, die weder der antiken Ethik noch den johanneischen Schriften gerecht wird. Die Handlungsreflexion und Normendiskussion wird im Johannesevangelium nicht argumentativ und in Gestalt direkter Imperative vollzogen, gleichwohl stehen Handeln, Werke und Leben ganz im Zentrum des vierten Evangeliums.

Die Beiträge des Bandes nehmen traditionsgeschichtliche, sprachliche und rezeptionsästhetische Aspekte in den Blick und zeigen in ihrer Vielfalt, wie reichhaltig die „implizite Ethik“ der johanneischen Schriften ist. Die Untersuchung ist ebenso eng mit den ethischen Forschungen an der Radboud Universität wie mit dem Mainzer Forschungszentrum „Ethik in Antike und Christentum“ verbunden. Sie stellt einen weiteren Beitrag zu den „Kontexten und Normen der frühchristlichen Ethik“ dar.
 
Contributors: Paul N. Anderson, Jeffrey E. Brickle, Chrys C. Caragounis, Erik Eynikel, Andrew T. Glicksman, Christos Karakolis, Michael Labahn, William R.G. Loader, Hermut Löhr, Glen Lund, Volker Rabens, Udo Schnelle, Mira Stare, Tom Thatcher, Jan G. van der Watt, Karl Weyer-Menkoff, Ruben Zimmermann.
 

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