Psyche
Erfindungen des Anderen I
Derrida, Jacques
2012, 264 S, Kt, (Passagen)
Bestell-Nr. 232361

31,00 EUR

„Was ist eine Erfindung? Und was bedeutet Erfindung, wenn sie [eine] des Anderen sein muß?“ Unter dieser Leitfrage versammelte Jacques Derrida Texte, die seine Bücher „in gewisser Weise begleitet“ haben: „Gesetz einer diskontinuierlichen Theorie oder diskreter Gang der Serie: Texte folgen aufeinander, sind miteinander verkettet oder korrespondieren miteinander, trotz der sichtbaren Differenz der Motive und Themen.“ Die chronologische Abfolge nur ein einziges Mal unterbrechend, übernahm „Psyche. Erfindung des Anderen” die Rolle des Titels, der „auf halbem Wege gelegen“ (1983) als ein Drehspiegel (psyché) die ihm vorausgehenden und die auf ihn folgenden Texte „auf seine Weise zu reflektieren“ scheint: Entlang einer Lektüre von Cicero, Paul de Man und Francis Ponge, aber auch juridisch-technischer Institutionen wird gefragt: „Ist die Erfindung des Anderen eine Allegorie, ein Mythos, eine Fabel?“ Oder ein „Ereignis“? Nach der Einzelausgabe des titelgebenden Essays 2011 folgt hier nun, den Originaltitel des erstmals 1987 erschienenen Bandes Psyché. Inventions de l’autre aufgreifend, neben diesem der erste Teil der bislang noch nicht ins Deutsche übersetzten Texte, mit dem „Vorwort“ Derridas, das auf die Frage des versammelnden Veröffentlichens und der Titelwahl eingeht. Im Anhang wird die Gesamtheit der verstreut vorliegenden Übersetzungen der übrigen Texte in einem Gesamtinhaltsverzeichnis dokumentiert.
 

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