Kants Geschichts- und Religionsphilosophie im Globalen Zeitalter
Kassmannhuber, Marco
2012, 320 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 232510

48,00 EUR

Wie kann in einem naturwissenschaftlichen Weltbild, dessen Reduktionismus keine klassische Teleologie, sondern nur eine mechanistische Kausalität zulässt, Raum für Geschichtsphilosophie bleiben? Immanuel Kant widmet sich dieser Frage und verdeutlicht, dass die Annahme eines „Endzwecks des Menschengeschlechts“ für eine positive Zukunftsgestaltung unabdingbar ist, besonders für die Etablierung einer „weltbürgerlichen Gesellschaft“. Ausgehend von Kants Geschichtsphilosophie wird im vorliegenden Buch die Forderung, das „Ende der Moderne“ einzuleiten und ins „Globale Zeitalter“ einzutreten, erklärt. Die gegenwärtige Globalisierung leidet eben an dem Defizit, kein Ziel zu verfolgen, das die gesamte Menschheit berücksichtigt, um Wohlstand und letztendlich Frieden in der gesamten Welt zu schaffen. Die Religionsphilosophie Immanuel Kants zeigt, dass diese hehren Wünsche nicht ohne Aufklärung der Religionen umgesetzt werden können. Der vom Projekt Weltethos geforderte Religionsfriede kann nur auf diese Weise zur Realisation kommen.
 

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