Apparence et Réalité
Phénoménologie et psychologie de l'imagination
Popa, Délia
2012, 374 S, Gb, (Olms)
Bestell-Nr. 232815

49,80 EUR

Die phänomenologische Analyse der Einbildungskraft ermöglicht eine neue Betrachtung ihres erkenntnistheoretischen Beitrags, den sie als ein spezifischer intentionaler Modus leistet, aber auch eine Infragestellung des Bezugs, den das Bewusstsein zu der Realität seiner Erfahrung unterhält. Denn die Einbildungskraft bezeichnet sowohl den Zugang zum Bewusstsein des Möglichen, als auch die Bezugnahme auf eine Abwesenheit, die sich indirekt durch den Umweg über einen sinnlichen Schein ergibt, dessen Präsenz instabil und unsicher ist. Uns dort erreichend, wo wir uns nicht erwarteten, uns überraschend und erschütternd, betrifft die Präsenz der Abwesenheit in den Bildern, Träumen und Träumereien den sich jeweils in der Erfahrung selbst bildenden Sinn, von dem aus es seine Realität zu betrachten gilt. Infolgedessen wird der Schein zu dem Ort, an dem sich das destabilisierende Zusammentreffen mit der Andersartigkeit einer Phänomenalität ereignet, deren Sinn sich den subjektiven Leistungen immer schon entzieht, der aber dennoch die Subjektivität in der Einmaligkeit ihrer Tätigkeiten betrifft. Daraus ergibt sich ein neues phänomenologisches Verständnis des Sinns als aus einer Transzendenz herkommend, die die Subjektivität dazu bewegt, sich von der Realität ihrer Erfahrung verändern zu lassen. Indem es die Frage nach dem Schein als Leitfaden nimmt, befragt dieses Buch die Beziehung zwischen Realität und Einbildungskraft sowie deren Konsequenzen für die husserlsche Theorie der Intentionalität.
 

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