Geld
Philosophische, literaturwissenschaftliche und ökonomische Perspektiven
Baer / Rother (Hg)
2013, 196 S, Gb, (Schwabe)
Bestell-Nr. 289330

40,50 EUR

Nach Golde drängt, Am Golde hängt Doch alles. Ach wir Armen! Goethe: Faust I «Wenn einer seines Geldes überdrüssig würde und es zum Fenster hinauswürfe, würde niemand sagen, er sei ein gemeiner Mensch; denn entweder hat das Geld Realität, und dann ist er ja hinreichend dadurch gestraft, dass er sich seiner beraubt, oder es hat keine Realität, und dann ist er ja weise.» (Søren Kierkegaard: Entweder – Oder) Ob Geld eine Realität ist oder nicht, sei dahingestellt. Jedenfalls: Geld ist eine Signatur der Kultur. Als Zeichen, Äquivalent und Repräsentant des Wertes einer Ware ist es ein Mittel, das der Befriedigung sich verfeinernder menschlicher Bedürfnisse dient. Degeneriert das Mittel jedoch zum (Selbst-)Zweck, entfaltet Geld eine kulturzerstörende Eigendynamik: Mammon, Gier und Korruption. Der Band vereint Untersuchungen zum Phänomen des Geldes aus kulturgeschichtlicher, philosophischer, literaturwissenschaftlicher, ökonomischer, sozialwissenschaftlicher und politischer Sicht.
 
Inhalt Peter Seele: Geld als anthropogene Religion Ursula Pia Jauch: Von Geld und Kathedralen. Philosophische Gedanken über ein Lebensmittel Wolfgang Rother: Geld in der kritisch-philosophischen Wirtschaftslehre Johann Adam Völlingers. Zur Aktualität eines vergessenen Ökonomen der deutschen Spätaufklärung Ulrike Zeuch: Geld und Macht in Faust II Simone Müller: Das Geld in der japanischen Literatur. Aspekte von Haben und Sein und der Topos des «überflüssigen Intellektuellen» Wolfgang Kersten: Das Kapital Kunst Josette Baer: Karel Havlícek – Geld, Politik und Korruption in der Donaumonarchie Patricia Schiess-Rüttimann: Geld in der Politik – ohne Gesetze geht es nicht Rolf Oppliger: Geld im digitalen Zeitalter. Eine Standortbestimmung Clemens Cap: Bitcoin – das digitale open source Geld des Internet-Zeitalters Matthias Schwenkglenks: Geld und Medizin. Ökonomische Spannungsfelder im Gesundheitswesen Peter Schmid-Grendelmeier: Lots of skin – and little money. Skin diseases in tropical areas with limited resources
 

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