Anthropologie des Leidens
Leidensphilosophien von Schopenhauer bis Scheler
Hölterhof, Tobias
2013, 200 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 354380

28,00 EUR

Zentrales Thema wurde das Leiden in der westlichen Philosophie erst zu dem Zeitpunkt, als das konkrete Subjekt und dessen Erfahrungswelt in den Fokus geriet. Explizit wird diese Hinwendung zum Individuum bei zwei Denkern, mit denen die Existenzphilosophie ihren Ausgang nimmt: Arthur Schopenhauer und Sören Kierkegaard. Beide Denker stellen die Unausweichlichkeit des Leidens heraus. In der Nachfolge wird das Leidensthema dann von geistesverwandten Denkern aufgegriffen, variiert und mit neuen Akzenten versehen: Friedrich Nietzsche und Max Scheler. Alle vier Denker zusammen haben eine Philosophie des Leidens entwickelt, die im Sinne einer Anthropologie den Anspruch hat, den Menschen als leidenden Menschen zu explizieren. Dabei stützt sich diese Anthropologie auf die Expression authentischer Lebenserfahrung. Die vorliegende Arbeit reflektiert diese Verflechtung zwischen Lebensschicksal und Leidensphilosophie und stellt ihre Leidenschaftlichkeit und innere Zerrissenheit heraus. Im Sinne von Nietzsches Ermahnung, dass Gefühle letztlich komplizierter und vielschichtiger sind als ihre Begriffe nahelegen, untersucht die Arbeit die verschiedenen Ausprägungen und Aspekte der genannten Leidensphilosophien um sich in ihrer Heterogenität dem Leidensphänomen behutsam zu nähern.
 

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