Ist die Philosophische Theologie am Ende
Kleinert, Peter
2013, 264 S, Kt, (ibidem)
Bestell-Nr. 354471

29,90 EUR

Seit unvordenklichen Zeiten gaben geniale Denker der Philosophischen Theologie richtungweisende Impulse, indem sie den Diskurs über Glaubensfragen grundsätzlich hinterfragten und systematisch durcharbeiteten. Das leidenschaftliche Ringen um die immer mitgemeinte Lebensentscheidung verlor in der Neuzeit jedoch an Kraft, da die Frage, ob fundamentales Wissen und Glaube miteinander harmonieren können, ob also die Philosophische Theologie am Ende sei, vielerorts laut wurde. Dabei vollzog sich im vergangenen Jahrhundert ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel in der Naturanschauung, der nicht folgenlos für die Beantwortung dieser tiefgreifenden Frage bleiben kann. Basisbegriffe der Metaphysik, seien es Sein und Nicht-Sein, Raum und Zeit, Endlichkeit und Unendlichkeit oder schließlich Geist, stehen insbesondere durch die Entwicklung der Quantenphysik nunmehr in einem völlig unerwartet neuen Licht. Für physikalische Laien und Fachleute gleichermaßen anregend, stellt Peter Kleinert eine konsistente Interpretation der Quantenphysik in den Mittelpunkt und illustriert umwälzende Gedanken zur Realitätsauffassung, zur Raum-Zeit-Vorstellung, zur Hierarchie der Unendlichkeiten, zum Wahrheitsbegriff und zur Quantenintelligenz. Anders als in vergleichbaren Abhandlungen dieser Art werden ausgesuchte Lehrstücke bedeutender Philosophen und Theologen detailliert in den Kontext der modernen Quantenontologie gestellt. Das Buch wendet sich an alle Menschen, die es sich nicht nehmen lassen wollen, fundiert über das Wunder ihrer einzigartigen Subjektivität und dessen Stellung in den lebensfremden kosmischen Weiten ernsthaft nachzudenken. Kleinert trägt gewichtige Argumente vor, die belegen, dass die Philosophische Theologie nicht am Ende ist, sondern starke Impulse ausgerechnet von naturwissenschaftlicher Seite erhält, von der man das vor nicht allzu langer Zeit keineswegs erwartet hätte.
 

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