Die Genese der Philosophie Schopenhauers vor dem Hintergrund seiner Pseudo-Taulerrezeption
Beiträge zur Philosophie Schopenhauers, Bd. 14
Heimann, Robert
2013, 296 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 354621

44,00 EUR

Das vorliegende Werk untersucht Arthur Schopenhauers Taulerrezeption. Ausgangspunkt ist der aus Schopenhauers Privatbibliothek stammende und von Schopenhauer selbst intensiv bearbeitete, und hier zum ersten Mal erschlossene Band: D. Joh. Tauleri Nachfolgung des armen Lebens Christi. Beim historisch-philologischen Aufarbeiten der Quellenlage rund um den besagten Band und der Rezeption durch Schopenhauer stellt sich heraus, dass Schopenhauer der Taulerband schon in seinem 25. Lebensjahr vorlag und dass sämtliche Schriften, die Schopenhauer für Tauler’sche hielt, pseudo-taulerianischen Ursprungs waren. An Hand Schopenhauers eigenhändigen Anmerkungen im Taulerband kann die Genese seiner Frühphilosophie um 1813/14 eindeutig nachvollzogen werden. Schopenhauer gewinnt das zentrale Motiv der Askese und Willensverneinung, das für das vierte Buch seines 1818 erschienenen Hauptwerks Die Welt als Wille und Vorstellung fundamental ist, aus der Auseinandersetzung mit pseudo-taulerianischen Traktaten aus dem Taulerband.
 

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