Kantischer und moderner Apriorismus
Strohmeyer, Ingeborg
2013, 228 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 372358

32,00 EUR

Die Autorin zeigt, dass der Kantische Apriorismus in seinen zentralen und grundsätzlichen Aussagen auch in heuti­ger Zeit und im Hinblick auf die modernen Naturwissenschaften (vor allem die moderne Physik, aber auch die neurobiologische Bewusstseinswissenschaft) noch Anerkennung finden kann. Unter Berücksichtigung der Erkennt­nisse von Relativitätstheorie und Quantentheorie wird Kants Philosophie so weiterentwickelt, dass die Hauptaussa­gen dieser physikalischen Disziplinen – anders als vielfach angenommen – auf der Basis der (angemessen fortgeführ­ten) Kantischen Erkenntnistheorie begriffen und begründet werden können. Kants Begriff des Gegenstandes äußerer Erfahrung erweist sich als so schwach und allgemein, dass er auch nicht-in­dividuelle Gegenstände (wie physikalische Felder, z.B. Licht, und quantenmechanische Objekte) umfasst. Das bedeu­tet, dass die philosophische (ontologische) Erfassung von individuellen Gegenständen in der Kantischen Transzendentalphilosophie noch aussteht, so dass die Aufgabe entsteht, eine Ontologie der Individuen zu entwickeln. Ein Versuch dazu wird hier unternommen, und zwar – in gewisser Anlehnung an Leibniz – durch Einführung eines (me­taphysisch unbelasteten) Monadenbegriffs.
 

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