Sprachskepsis und Sprachkrise
Fritz Mauthners Sprachphilosophie im Kontext der Moderne
Ebner, Christopher
2014, 144 S, Kt, (Diplomica)
Bestell-Nr. 373645

44,99 EUR

„Alle Philosophie ist Sprachkritik (Allerdings nicht im Sinne Mauthners.)“, heißt es in der 1919 erschienenen Logisch-Philosophischen-Abhandlung Ludwig Wittgensteins, der damit der Philosophie des böhmischen Schriftstellers, Journalisten und Philosophen Fritz Mauthner ein trauriges Denkmal setzte. Mit seiner kompakten Studie zum sprachkritischen Denken Fritz Mauthners legt der Grazer Germanist Christopher Ebner eine facettenreiche Darstellung des sprachkritischen Werks des Philosophen vor. Die Studie stellt die Sprachskepsis Mauthners – jene erste umfassende Artikulation des Umstandes, dass die Sprache die Welt nicht mehr angemessen erfasst – in einen historischen Kontext, zunächst in einen weiteren geistesgeschichtlichen und dann in den konkreten der zentraleuropäischen Region um die Jahrhundertwende. Dabei folgt die Untersuchung der These, die intensive Auseinandersetzung der österreichischen Intellektuellen, Schriftsteller und Philosophen mit der Sprache stehe auch mit der Vielsprachigkeit und der kulturellen Pluralität und Heterogenität des zentraleuropäischen Raumes in Zusammenhang.
 

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