Ereignis »Mensch«
Abriß elementarer Grundlagen philosophischen Wissens: Die Phänomenologie des Menschseins
Brandner, Rudolf
2014, 240 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 373799

28,00 EUR

Im Rahmen der von Brandner erneuerten philosophischen Grundlagenforschung erschienen im Verlag K & N schon die Untersuchungen zur Grundlegung wesenslogischen (Aristoteles, 1996) und reflexionslogischen (subjektivitätstheoretischen) Seinsverständnisses (Schelling 2002), auf breiter Basis fortgesetzt in den «Untersuchungen zu Grundlegung und Ausbildung menschlichen Weltverhältnisses» (Band I: Was ist Religion?-(2002), Band II: «Aletheia und Moksa» (2004) zu den Grundlegungsparadigmen griechischen und indischen Denkens). Indem sich an dieser geschichtlichen Konstitution menschlichen Weltverhältnisses die Wesensverfassung des Menschseins selbst darstellt, entspringt daraus nun in komplementärer Umkehrung die Aufgabe, diese an sich selbst als Grundlage der geschichtlichen Wirklichkeit des Menschen zu rekonstruieren: Die phänomenologische Rekonstruktion der ontologischen Wesensverfassung des Menschseins ist der nach den kantischen Vernunftkritiken und ihrer transzendentalphilosophischen bzw. dialektischen Fortentwicklung (Fichte, Schelling, Hegel) sowie Heideggers Existenzialontologie und ihren Derivaten unumgänglich erneuerte Versuch, menschliche Wirklichkeit «auf den Begriff zu bringen», um daran die Dimension philosophischen Erkennens wieder neu zu eröffnen. Darin fallen beide in eins - die anthropologische Perspektive auf das Naturwesen «Mensch» und die fundamentalontologische auf das «Sein selbst»: Alles, was der Mensch wesentlich ist, ist er nicht von sich, sondern «von Natur her» (physei). An der Wesensverfassung des Menschen offenbart sich das Wesen des Seins selbst (physis) - ob er dies nun weiß oder nicht. In Ereignis «Mensch» geht es darum, wie sich die «Physis» am Menschen als Offenbarungsgeschehen von Welt ins Werk setzt.
 

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