Gewissen zwischen Gefühl und Vernunft
Interdisziplinäre Perspektiven auf das 18. Jahrhundert
Bunke / Mihaylova / Roselli (Hg)
2014, 450 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 374059

49,80 EUR


 
S. Bunke / K. Mihaylova / A. Roselli: Einleitung – I. Teil: Übergänge und Verschiebungen: Das Gewissen an der Schwelle zum 18. Jahrhundert – P. Verbaan: Conscience - the Topology of an Chameleonlike Notion – A. Schneck: Moralisches Gewissen und philosophisches Bewusstsein am Übergang zum 18. Jhd. – K. Mihaylova: Gewissen und Vollkommenheit in der deutschen Schulphilosophie – F. Fromholzer: Reservatio mentalis. Anmerkungen zu kasuistischen Vorbehalten gegenüber dem Gewissensgerichtshof – D. Ringkamp: Zur Emanzipation der Gewissensfreiheit: Anmerkungen zu John Locke und Thomas Paine – II: Teil: Das Gewissen zwischen Moralphilosophie und Ästhetik – F. Brugère: Die Erfahrung der Schönheit. Die Herrschaft der gewöhnlichen Harmonie: Shaftesbury, Hutcheson, Hume – O. K. Schwarz: Die Konzeption des Gewissens: ein Wechselspiel zwischen Moral und Ästhetik? – T. Höwing: Das Verhältnis von Urteil und Gefühl in Kants Lehre vom Gewissen – J. Timmermann: Kant und das ‚vermeinte Recht‘, aus Menschenliebe zu lügen – G. Weiß: Gewissen - zwischen Geschmacks- und Charakterbildung. Über den Zusammenhang von Ethik und Ästhetik im 18.Jh. (Baumgarten - Kant - Herbart) – III. Teil: Szenen des Gewissens – S. Treyz: „Wissen sie nichts Vernünftiges mehr zu erwidern, Schieben sie’s Einem geschwind in das Gewissen hinein“. Gewissenspoetik: Komödientheorie und Theaterpraxis im 18. Jahrhundert – S. Kraft: In der Gewissensfalle. Zum Verhältnis von Gewissen und Handlung in August von Kotzebues Menschenhaß und Reue – N. O. Eke: „So macht Gewissen feige aus uns allen.“ Legalität und Moralität des politischen Handelns im Drama des 18. Jahrhunderts – R. Godel: Gewissen und Gewissheit in Friedrich Schillers Dramatik – C. Gschwind: „Der Mensch ist ein Franz Moor“ - Gewissen und Poetische Gerechtigkeit in Schillers Dramen Die Räuber und Maria Stuart – IV. Teil: Gewissen und Selbst zwischen Kommunikation und Introspektion – F. Breithaupt: Die Stimme im Ohr. Zur Genese des Gewissens von Goethe bis E.T.A. Hoffmann – S.-J. Hoffmann: Imagination, Desire and the Development of Conscience in Rousseau – B. Nübel: Weibliche Figurationen des inszenierten Gewissens: Julie, Justine und Juliette – S. Seidel: Vom Vorsatz bis zur Verurteilung. Gewissen als ‚das Andere‘ in der Kriminalliteratur des ausgehenden 18. Jahrhunderts – S. Retzlaff: Gewissensangst und Selbstbefragung: Zur Genealogie psychopathologischer Fallgeschichten – V. Teil: Das Gewissen zwischen Liebe und Familie – B. Meyer-Sickendiek: Verbotene Liebe und zärtliche Sanktion: Die Didaktik des Beschämens von Cibber bis Lessing – S. Bunke: Gewissen und Empfindsamkeit – O. Gentilin: Das Gewissen „aus der Eltern Hause“: Lenzens Auseinandersetzung mit der väterlichen Figur – M. Heidgen: Verantwortung und Verantwortungsfl ucht in den Werken Heinrich von Kleists – VI. Teil: Auswirkungen und Refl exionen im Übergang zum 19. Jahrhundert – F. Ferraguto: Gewissen als unmittelbares Bewusstsein der Freiheit. Zu Fichtes Auseinandersetzung mit dem Determinismus im Versuch einer Kritik aller Offenbarung – M. Weiß: Fichte über Wissen und die Grammatik von Gewissen: Zum Verhältnis von später Wissenschaftslehre und Ethik – T. Sheplyakova: Vom inneren Richter zum Recht auf Authentizität. Über die Verschiebung im Gewissensverständnis von Kant über Jacobi zu Hegel – F. Knappik: Moralphilosophie und Handlungstheorie in Hegels Kritik des Gewissens – G. Pinna: Person und Gewissen. Philosophisch-literarische Überlegungen am Beispiel von Kleists Werken – VII. Ausblick – K. Feldman: „The moral law within me“: Kant and the legacy of enlightened conscience
 

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