Arbeit
Philosophische, juristische und kultuwissenschaftliche Studien
Baer / Rother (Hg)
2014, 220 S, Gb, (Schwabe)
Bestell-Nr. 374445

40,50 EUR

Seit der Vertreibung aus dem Garten Eden ist der Mensch gezwungen, sein Brot im Schweisse seines Angesichts zu essen. Ist die Arbeit also nur ein notwendiges Übel zur Sicherung der Existenz? Oder ist sie vielmehr ein Gut an sich? Eine Vorform des Sittlichen auf dem Weg zur Selbstwerdung? Eine Tätigkeit, die unserem Dasein erst Sinn verleiht? Gibt es daher ein Recht auf Arbeit? Auch für Kinder? Oder ist Kinderarbeit im Gegenteil missbräuchlich? Was ist ein gerechter Lohn? Unter welchen Bedingungen sind Arbeitskämpfe legitim? In welchem Verhältnis stehen Arbeit und Freizeit? Das Reich der Freiheit und das Reich der Notwendigkeit? Ist Arbeit Mittel zum Zweck? Finden wir Erfüllung in der Arbeit? Ist die äussere Beschäftigung eine Kompensation der inneren Leere? Ist Müssiggang aller Laster Anfang? Sind wir erst dann frei und glücklich, wenn wir nicht arbeiten (müssen)?
 
Inhalt

Urs Marti: Arbeit – (k)ein Thema der politischen Philosophie?
Simone Müller: Arbeit und Freizeit in utopischen und alternativen Gesellschaftsmodellen Japans
Wolfgang Rother: Jenseits von Langeweile und Müssiggang. Kierkegaards Begriff der Arbeit
Ulrike Zeuch: Von Müssiggängern, Nichtstuern und anderem Gesindel. Zum Lob der Faulheit in der Literatur
Harald Bärtschi, Andreas Lienhard: 'Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.' Rechtliche Schranken der Lohnfestlegung
Werner M. Egli: Kinderarbeit. Beurteilung und Verurteilung in kulturvergleichender Perspektive
Patricia M. Schiess Rütimann: Streik – Offene Fragen im Zeitalter der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft
Josette Baer: Ein Catch-22? Die slowakischen Sozialdemokraten zwischen nationaler Identität und internationaler Arbeitersolidarität (1905–1918)
Eli Alon, Daniel Richter: Schmerz und Arbeitsunfähigkeit. Medizinische und forensische Aspekte
 

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