Éthique
Séguy-Duclot, Alain
2014, 351 S, Kt, (Olms)
Bestell-Nr. 374684

47,80 EUR

L’éthique engage un jugement de valeur absolu et c’est la raison pour laquelle Wittgenstein, conscient que tout sens est relatif, l’estimait indicible. On peut vouloir revenir à une perspective métaphysique pour penser l’éthique, et la construire – comme avait pu le faire Spinoza en son temps – sur la base d’une théorie de la substance absolue. On peut aussi comprendre l’absolu relativement, comme le résultat d’un processus d’abstraction. L’approche n’est plus ontologique, mais sémantique. Telle est notre voie, qui ouvre un espace non encore exploré par la tradition. Die Ethik nimmt für sich in Anspruch, ein Urteil von absoluter Geltung zu fällen, und aus diesem Grund hielt Wittgenstein - im Bewusstsein, dass jede Meinung relativ ist – es für unmöglich, über Ethik zu sprechen. Man kann sich vornehmen, zu einer metaphysischen Perspektive zurückzukehren, um die Ethik zu denken, und man kann sie konstruieren – wie es Spinoza in seiner Zeit vermochte – auf der Grundlage einer Theorie der absoluten Substanz. Man kann auch das Absolute in relativer Weise verstehen, als das Ergebnis eines Prozesses der Abstraktion. Der Gang der Untersuchung ist dann nicht mehr ontologisch, sondern semantisch. Dies ist unser Weg; er öffnet einen Raum, den die Tradition noch nicht erkundet hat.
 

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