Sämtliche Werke
7 Bde. u. Erg.-Bd.
Spinoza, Baruch de
o.J., (Meiner)
Bestell-Nr. 374769

231,20 EUR


 
Bd. 1: Kurzer Traktat über Gott, den Menschen und dessen Glück
2014 148 S Kt

Spinozas "Kurze Abhandlung" gilt als früher Grundriß seines Hauptwerkes, der "Ethik". Etwa 1660 entstanden, ist diese Schrift durch eine niederländische Übersetzung aus seinem Freundeskreis erhalten. Neben der eigenständigen Bedeutung, die dem Text zukommt, werden hier wesentliche Hinweise auf die Quellen und Problemstellungen gegeben, an die Spinoza (1632–1677) anknüpft und an denen sich sein Denken entzündet.


Bd. 2. Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt
Ethica Ordine Geometrico demonstrata et in quinque Partes distincta
Lat./Dt. Neu übersetzt, hg. und mit einer Einleitung versehen von Wolfgang Bartuschat.
3.A. 2010 612 S Kt

Die "Ethik" ist Spinozas Hauptwerk, an dem er von 1662 bis 1675 gearbeitet hat. Sie enthält das Ganze seiner Philosophie, die er – wie kein anderer bedeutender Philosoph – in einem einzigen Werk zusammengefaßt hat. Das in fünf Teile gegliederte Werk enthält im ersten Teil eine Theorie elementarer Strukturen der Welt, im zweiten Teil eine Theorie menschlichen Erkennens und in den restlichen drei Teilen eine Ethik vernünftigen menschlichen Handelns, auf die – wie der Titel "Ethik" signalisiert – die gesamte Philosophie hinausläuft.

Bd. 3. Theologisch-politischer Traktat
Tractatus theologico-politicus
Neu übersetzt, hg. und mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Wolfgang Bartuschat.
2012 388 S Kt

Der Traktat wurde als politische Tendenzschrift entworfen und ist ein frühes Plädoyer für die Freiheit philosophischen Denkens. Darin verteidigt Spinoza die Autonomie der Vernunft und das Prinzip der voraussetzungslosen Wissenschaft gegen staatliche Willkür und die Ansprüche der Theologie.


Bd. 4.: Descartes' Prinzipien der Philosophie in geometrischer Weise dargestellt
Des Cartes Principiorum Philosophiae Pars I et II, More Geometrico demonstratae
Neu übersetzt, hg. und mit einer Einleitung und Anmerkungen versehen von Wolfgang Bartuschat.
2005 202 S Kt

Der eigentümliche Reiz dieser Schrift liegt darin, daß sie eine Auseinandersetzung Spinozas mit Descartes auf dem Boden der Cartesischen Philosophie und mit der Begrifflichkeit der spätscholastischen Metaphysik enthält. Sie vermag Probleme und Spannungen innerhalb der referierten Systeme aufzuzeigen und deutlich zu machen, daß sie nach einer andersartigen Begründung verlangen. Indem das Referat teilweise auf Spinozas eigene Position verweist, ist die Schrift das Beispiel einer Textexegese, in der Implikationen des Textes aufgezeigt werden, die über die Perspektive der im Text verhandelten Sachverhalte hinaus auf einen höheren Standpunkt hindeuten. Dieser Standpunkt ist somit eine Fortentwicklung der Sache selbst.


Bd. 5a.: Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes
Tractatus de intellectus emendatione
Lat./Dt.. Neu übersetzt, hg. und mit Einleitung und mit Anmerkungen versehen von Wolfgang Bartuschat.
2003 122 S Kt

Das Besondere dieser frühen Abhandlung gegenüber dem Hauptwerk liegt darin, daß Spinoza hier nicht die ontologischen Bedingungen aufzeigen will, unter denen das menschliche Erkennen steht, sondern den methodischen Weg, den der in Ungewißheit befangene Mensch beschreiten muß, um zur vollkommenen Erkenntnis zu gelangen. Unter diesem Aspekt ist die Abhandlung eine Hinführung auf das Programm der Ethik, auch wenn diese selbst einer Einleitung nicht bedarf. Wenn auch auf der höchsten Stufe des Wissens (d. h. auf der Argumentationsstufe des Hauptwerks) die Schritte nicht mehr zählen, die den Wissenden dazu befähigen, eine adäquate Erkenntnis seiner selbst im Ganzen der Natur zu erlangen, so führt doch allererst der methodische Fortgang den Menschen zu dieser höchsten Stufe der Erkenntnis. Die erkenntniskritische Darlegung der Möglichkeit dieses Fortgangs ist Gegenstand der Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes.

Bd. 5b: Politischer Traktat
Lat./Dt. Neu übersetzt, hg. und mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Wolfgang Bartuschat.
2. A. 2010 248 S Kt

In der unvollendet gebliebenen, posthum 1677 publizierten Streitschrift "Tractatus politicus" entwickelt Spinoza seine Politik-Theorie, wie ein Staat verfaßt sein muß, damit er bei der zu realisierenden Freiheit der Individuen angesichts der Kräfte des affektiven Begehrens des Einzelnen ein friedvolles Leben der Menschen untereinander sicherstellen kann.

Bd.6: Briefwechsel
Übersetzung und Anmerkungen von Carl Gebhardt. Ergänzt, neu eingeleitet und mit einer Bibliographie versehen von Manfred Walther.
3. A.1986 466 S Kt

Dieser Band dokumentiert alle bis heute bekannt gewordenen und nachgewiesenen Spinoza-Briefe. Die dritte Auflage bietet darüber hinaus das zur Zeit wohl umfassendste Verzeichnis der Literatur zum Briefwechsel.


Bd. 7: Lebensbeschreibungen und Dokumente
Mit Erläuterungen hg. von Manfred Walther. Übersetzung der Lebensbeschreibungen von Carl Gebhardt.
1998 329 S Kt

Das Interesse am Lebenslauf Baruch de Spinozas, das stets das Interesse an seiner Philosophie begleitet hat, ist - im Vergleich zum Interesse an anderen Gestalten der Philosophiegeschichte - ungewöhnlich groß gewesen und bis heute lebendig geblieben. Keiner hat - in den Augen der Zeitgenossen - so radikal wie er das traditionale Denken in Frage gestellt. Die Neuausgabe dieses Bandes, der die sechs überlieferten Lebensbeschreibungen Spinozas von Jelles, Lucas, Kortholt, Bayle, Colerus und Stolle-Hallmann enthält, erfaßt im gänzlich neu bearbeiteten Anhang alle zwischenzeitlich neu aufgefundenen Dokumente und Urkunden zu Leben und Werk Spinozas. Die beigegebene Bibliographie verzeichnet alle Veröffentlichungen zu Leben und Werk Spinozas.

Ergänzungsband: Algebraische Berechnung des Regenbogens - Berechnung von Wahrscheinlichkeiten
Niederländisch–deutsch. Übersetzt und mit Einleitung hg. von Hans Christian Lucas und Michael John Petry.
1982 83 S Kt

Die Frage, ob die beiden in dieser Ausgabe zweisprachig vorgelegten Texte tatsächlich von Spinoza stammen, ist in der Forschung heftig umstritten. Die in der Einleitung der Herausgeber vorgetragenen Argumente lassen es jedoch als sehr begründet erscheinen, daß beide Texte Spinoza zuzuschreiben sind.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 9 x 5 = 


Netiquette