Der Begriff des Übermenschen bei Friedrich Nietzsche
Stramiello, Tanja
2014, 100 S, Kt, (Diplomica)
Bestell-Nr. 374974

44,99 EUR

Nietzsche ist wohl der umstrittenste und gleichzeitig faszinierendste Philosoph. Seine Faszination geht vor allem von seinem besonderen Stil aus, der bisweilen die Grenzen zwischen Philosophie, Prosa und Poesie zu sprengen weiß. Umstritten ist Nietzsche bis in die heutige Zeit, vor allem deswegen, weil keine Einigkeit darüber zu finden ist, ob die Verwendung seiner Texte bzw. seines Gedankenguts für nationalsozialistische Zwecke ihm persönlich anzulasten ist. Der bekannteste Begriff innerhalb Nietzsches Philosophie ist sicherlich der des „Übermenschen“. So wundert es auch nicht, dass Nietzsche oft als sein Schöpfer genannt wird. Betrachtet man den Begriff „Übermensch“ bei Nietzsche, kann man dies nicht losgelöst von anderen Aspekten seiner Philosophie tun. Zur Klärung des Begriffs ist es deshalb notwendig, auch die Termini zu untersuchen, die in seinem unmittelbaren Kontext stehen: Der „Tod Gottes“, der „Willen zur Macht“, die „ewige Wiederkehr des Gleichen“ und das „Dionysische“. Was also ist der Übermensch bei Nietzsche? Ist er der egoistische Herrscher, den die Nationalsozialisten und auch viele Interpretatoren in ihm sahen? Oder bietet die Über-Mensch-Werdung dem Menschen nicht auch eine Chance – die Chance auf ein Wachstum über sich selbst hinaus, das ihn bemächtigt einen drohenden Nihilismus etwa zu überwinden? Bekäme der Mensch nicht vielleicht auch die Chance auf mehr Wahrhaftigkeit, wenn er sich auf den gefährlichen Weg hin zum Übermenschen machen würde? Diese Fragen sollen geklärt werden.
 

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