Laune
Vom Umgang mit Unberechenbarkeit von Montaigne bis Tieck
Frey, Christiane
2015, 330 S, Kt, (Fink)
Bestell-Nr. 375080

39,90 EUR

Ausgangspunkt dieser Studie ist der schlichte Befund, dass die Semantik der »Laune« seit den 1770er Jahren proliferiert; sowohl in der ästhetischen Theorie und Literatur als auch in psychologischen und diätetischen Diskursen. Die Arbeit rekonstruiert allerdings keineswegs nur die Geschichte des Begriffs, sondern zeigt vor allem, wie die »Poetik der Laune« Erzählformen generiert und im gleichen Zuge neue Praktiken der Gefühlsmodellierung auf den Plan ruft. Mit Rekurs vor allem auf Montaigne und Leibniz und unter Berücksichtigung ganz unterschiedlicher Textsorten und Autoren von Lessing bis Tieck wird die Geschichte – oder vielmehr: werden Geschichten – des Subjekts über seine unberechenbaren Gemütslagen auf neue Weise erzählt. Es erschließt sich eine bislang kaum bekannte und doch folgenreiche Episode der Psychologie- und Literaturgeschichte.
 

Bestellen


Kommentare (0)

Ihr Kommentar

 Vorab bitten wir Sie, diese kleine Aufgabe zu lösen: 8 x 4 = 


Netiquette