Anthropologie des Todes
Philosophisch-anthropologische Analyse der grenzwissenschaftlichen Phänomene Sterben, Tod und Jenseits
Lechner, Jörg-Johannes
2019, 102 S, Kt, (Kovac)
Bestell-Nr. 383518

64,90 EUR

Der Autor widmet sich den lebensweltlichen Phänomenen Sterben, Tod und Jenseits und versucht, diese im Rahmen einer philosophierenden Anthropologie deskriptiv zu erschließen. Der Mensch kann und darf diese Phänomene nicht aus seinem Alltag _verbannen_, wenn er seinem Leben tatsächlich einen tieferen Daseinssinn verleihen möchte. Die Aufgabe der _Anthropologie des Todes_ ist es, dem Menschen - auf seinem Weg durch das Leben - Orientierung zu geben und so macht die vorliegende philosophisch-anthropologische Analyse Mut, sich mit den grenzwissenschaftlichen Phänomenen des Alltags auseinanderzusetzen. Die philosophische Erschließung der Themenfelder Sterben, Tod und Jenseitsvorstellungen - als echte Herausforderung, das Thema alltagswissenschaftlich aufzuarbeiten -, ist der Versuch, sowohl dem wissenschaftlichen Laien als auch dem Wissenschaftler selbst dieses Phänomen bzw. diese Phänomene näherzubringen, indem gerade hierbei nicht primär auf Theorien, Systeme und Ismen der unterschiedlichen Fachdisziplinen Bezug genommen wird. Damit vermeidet man ein _Gehen am Geländer_ (Hannah Arendt). Sinn und Ziel der Studie ist es, die zu bearbeitenden Phänomene _von sich selbst her_ deskriptiv zu analysieren (so wie diese sich dem einzelnen Menschen originär zeigen). Diese deskriptive Analyse - vertreten in der vorliegenden Studie - gelingt, indem man sich nicht in irgendwelchen abstrakten Theorien verliert, sondern indem man sich auf den Weg macht, diese Phänomene philosophierend zu erschließen. Damit gelangen wir nicht nur in den Bereich einer philosophischen Anthropologie, sondern genaugenommen in den Bereich einer philosophierenden Anthropologie.
 

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