Die Krise der messianischen Philosophie
Andrade, Oswald de
2017, 159 S, Kt, (Turia + Kant)
Bestell-Nr. 380252

20,00 EUR

Der Brasilianer Oswald de Andrade war sein Leben auf der Suche nach einem Weg, europäische Literaturen und Philosophien nicht zu rezipieren - sondern zu verschlingen. Seine »Krise der messianischen Philosophie «wagt eine ebenso poetische wie humorvolle und respektlose ?kannibalische? Aneignung der ?messianischen? Kultur der europäischen Kolonisatoren: Ein Karneval der Lektüre, auf dem die westliche Geistesgeschichte zum Tanz aufgefordert und so lange durcheinandergewirbelt werden soll, bis sie zusammenbricht - damit andere sich an ihr laben können. Oswald de Andrade (1890-1954) war eine der zentralen Figuren des brasilianischen Modernismus: Dandy, Dichter, Clown, Essayist, Dramaturg und Verfasser zahlreicher modernistischer Romane. In den 1920er Jahren initiierte er die »Anthropophagie-Bewegung«, Brasiliens erste Avantgarde. Sein »Anthropophages Manifest« ist in einer zweisprachigen Ausgabe ebenfalls bei Turia+Kant erschienen.
 

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