Die Verortung des Geistes
Was Darwin noch nicht wissen konnte
Dejaco, Rainer-Maria
2017, 165 S, Kt, (Dt. Wissenschaftsverlag)
Bestell-Nr. 381479

24,95 EUR

"Das, was den menschlichen Geist auszeichnet - Bewusstsein, Denken und Werte -, lässt sich nicht reduzieren, schon gar nicht auf überzeitliche physikalische Gesetze. Daher bleibt eine Theorie, die all das nicht erklären kann, zwangsläufig unvollständig, ja sie ist mit ziemlicher Sicherheit falsch." (Thomas Nagel) In diesem Buch legt Rainer-Maria Dejaco ein Manifest gegen das materialistische naturwissenschaftliche Weltbild vor und zeigt die damit verbundenen Lebensbedingungen und sozialen Folgen auf. Ausgangspunkt ist seine Erfahrung aus langjähriger Praxis, dass Subjektivität und inneres Selbsterleben seiner Patienten nicht bloß als "neuronaler Juckreiz" und "Synapsengestöber" abzutun sind, sondern in den Heilungsprozess einbezogen werden müssen. In Zusammenschau von Naturwissenschaften und Philosophie versucht der Autor, die Standpunkte aus der jeweiligen Perspektive zu analysieren und mit Hilfe der neuen Wissenschaften von Epigenetik und Quantenphysik die Strukturen des Geistes zu verorten. Fakt ist: Jede einzelne Zelle ist geistbegabt und entwickelt sich nach einem Ihren Geistgenen innewohnenden Plan. Jedoch stellen alle Lebensbedingungen im Außen die Weichen für die geistig-seelische Entwicklung eines Kindes schon im Mutterleib, ja sogar vor seiner Zeugung. Diese Einflüsse werden physisch und psychisch weitervererbt auf Generationen danach. Was sind die Konsequenzen für die Zukunft der Menschheit? Droht uns eine Devolution, wenn wir das nicht begreifen? Der Autor sieht seine Ausführungen als eine naturwissenschaftliche Ergänzung zur philosophischen Betrachtung Thomas Nagels.
 

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