Geld als symbolische Form?
Parallelen zwischen den Philosophien Georg Simmels und Ernst Cassirers
Klattenhoff, Timo
2018, 360 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 381428

58,00 EUR

Was heißt es, Geld, wie Georg Simmel es in seiner Philosophie des Geldes (1900) disktutiert, mit Ernst Cassirer und seiner Philosophie der symbolischen Formen (1923, 1925, 1929) als eine symbolische Form zu verstehen? Im Rückgriff auf ihre kulturphilosophischen wie -kritischen Arbeiten werden Parallelen aufgezeigt, die ihre Konzepte, Ideen, Themen miteinander verbinden. Die Argumentation greift einerseits zurück auf die von Simmel dargelegte Entwicklung des Geldes, das zunehmend alles Substanzhafte ablegt. Dies äußert sich nicht nur in effizienteren und übergriffiger werdenden wirtschaftlichen Strukturen, es befördert ebenso die Trennung zwischen subjektiver und objektiver Kultur und bedingt Denkformen, die sich dem Wesenhaften des Geldes annähern: seiner Gleichgültigkeit beim zahlenmäßigen Übersetzen von Waren und Personen. Andererseits bedient sich die Argumentation der Cassirerschen Aufteilung zwischen Ausdrucks-, Darstellungs- und Bedeutungsfunktion, die er für die symbolischen Formen Mythos, Sprache und Wissenschaft bestimmt. Mittels einer Parallelisierung dieser zur Geldentwicklung wird schließlich ein Verständnis des welterschließenden und kulturschaffenden Moments des Geldes als symbolische Form erarbeitet und seine Rolle in modernen Gesellschaften reflektiert.
 

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