Thomas Nagel
Eine phänomenologische Intuition in der Philosophie des Geistes
Staemmler, Tilman
2018, 220 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 382664

42,00 EUR

Thomas Nagel hat gut 10 Jahre vor Erscheinen seines Artikels "What Is It Like to Be a Bat?" (1974) in einem früheren Beitrag "Physicalism" (1965) eine grundlegende Schwierigkeit formuliert, die sich der Philosophie des Geistes dann aufgibt, wenn sie dem Phänomen der Subjektivität gerecht werden will. Es wollte ihm nicht recht plausibel erscheinen, wie letztgenannte physikalistisch oder funktionalistisch reduziert werden könne, ohne dabei Inkonsistenzen zulasten der Ersten-Person-Perspektive einzugehen. Später - nach einiger Vorbereitung in verschiedenen Vorträgen und Essays - wurde das Problem in "The View From Nowhere" (1986) als die Disjunktion von Subjektivität und Objektivität differenziert beschrieben. In späteren Überlegungen stellt Nagel eben diese Disjunktion erneut in Frage, wenn er in "The Psychophysical Nexus" (2000) in origineller Auseinandersetzung mit Saul Kripke und David Chalmers nach einer Konjunktion sucht, die mehr sein soll als eine materialistisch motivierte Reduktionsübung in Sachen mind-body-problem. Die vorliegende Studie unternimmt eine systematische Analyse und Kritik des Denkweges Thomas Nagels sowie der epistemischen als auch der ontologischen Implikationen.
 

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