Unsicheres Mitleid
Eine Begriffssuche im Ausgang von Wittgenstein
Siller, Georg
2018, 270 S, Kt, (transcript)
Bestell-Nr. 381671

34,99 EUR

Wie kaum ein anderes Gefühl ist Mitleid von Unsicherheiten geprägt: Der Begriff »Mitleid« wird widersprüchlich verwendet - aber auch das Gefühl selbst kann schwanken. Dies wirft Fragen der Angemessenheit auf. Georg Sillers genaue Lektüre Ludwig Wittgensteins zeigt, dass solche Unbestimmtheiten jedoch keine Defizite sind: Erstens dürfen Begriffe der Psychologie nicht auf die Bezeichnung von Zuständen reduziert werden und zweitens stellt das schwankende Mitleid eine ganz eigene Haltung dar - und zwar die des Respekts. Diese Perspektive ermöglicht neue Zugriffe auf Aristoteles, Nietzsche, Brecht und Arendt sowie die Neuropsychologie - und nicht zuletzt auf Wittgenstein selbst.
 

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