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Platon - Descartes - Kant - Cassirer. Die Wende von Empirismus, Analytischer Philosophie und Naturalismus zu einem modernen, rationalistischen Neukantianismus
Wein, Wolfgang
2018, 804 S, Gb, (K&N)
Bestell-Nr. 381441

86,00 EUR

Dieses Buch möchte eine Revolution der Denkungsart auf den Weg bringen. In kritischer Auseinandersetzung mit den Dogmen des Empirismus und der erschlaffenden und konformistischen Analytischen Sprachphilosophie, versucht es eine Synthese aus den Lehren jener Genies zu generieren, welche das Fundament der ,westlichen Kultur' gelegt haben: Platon - Descartes - Kant - und im 20. Jahrhundert, Ernst Cassirer. Das neuentdeckte ,visuelle Denken', welches offenbar eine Vorstufe der Sprache und des menschlichen Denkens darstellt und in der Philosophie stets immanent präsent war, soll wieder in seine Rechte gesetzt werden. Zudem soll die Substanzlosigkeit der naturalistischen und realistischen Strömungen aufgezeigt werden, welche uns glauben machen wollen, der menschliche Geist sei bloß Gehirn, bzw. eine Maschine.
Der Aufstieg Europas war aufs engste verbunden mit dem Rationalismus und der Philosophie der Vernunft, wie sie im Werk Immanuel Kants ihre konkreteste Gestalt erlangte. Der zunehmenden ,Zerstörung der aufklärerischen Vernunft', durch die unselige Komplementarität von postanalytischem "anything goes" und postmodernem Irrationalismus soll hier ein Entwurf entgegengestellt werden, welcher die besten Traditionen europäischer Vernunft mit den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaften verbindet. Dies erfordert: eine methodische Rekonstruktion des Rationalismus, eine kritische Sichtung des Empirismus auf Basis der modernen Vision science und des unabwendbar werdenden Nativismus. Daraus eröffnet sich eine völlig neue Sicht auf Platons Menon, die intuitive Evidenz bei Descartes und die ,produktive Einbildungskraft' und den Schematismus bei Kant. Die neuartige Fundierung des Begriffs durch die "visuelle Grammatik" ermöglicht es, innovative Ansätze zur Theorie des Begriffs, aufbauend auf Ernst Cassirers "Symbolischer Prägnanz" vorzustellen und zu einem "Update" der Lehre Kants zu eröffnen. Ein moderner, rationalistischer ,Neukantianismus' soll an die Stelle von Geschichtspflege und Kant-Exegese treten. Er könnte die geistige Grundlage eines vernunftbetonten, wissenschaftszugewandten und humanistischen Zeitalters werden.
 

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