Zeit- und Ewigkeitsvorstellungen zwischen Philosophie, Theologie und Mystik
Eine vergleichende Fallstudie zu Christentum und Islam anhand der Texte von Meister Eckhart und al-Gazali
Walther, Markus
2018, 586 S, Kt, (K&N)
Bestell-Nr. 381651

68,00 EUR

Zeit und Zeitlichkeit erscheinen für die Natur und die Existenz des Menschen grundlegend und fordern zugleich sein Denken wesentlich heraus. Das gilt in besonderer Weise für die Epoche des Mittelalters, in der sich Philosophen und Theologen, sowohl in Christentum als auch Islam, intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Das daraus hervorgegangene, vielfältige und interessante Material ist oft als Gefüge aus naturphilosophischen, ethischen und religiösen Komponenten zu charakterisieren und eröffnet überraschende Einblicke - gerade in vergleichender Perspektive. Zu diesem Zweck wurden in der vorliegenden Studie die zwei Denker al-Gazali (? 1111 Tus) und Meister Eckhart (? 1328 Avignon?) ausgewählt und gegenübergestellt. Nach der historischen bzw. ideengeschichtlichen Kontextualisierung beider werden im Detailzugriff auf die Texte die wichtigsten Punkte zu den jeweiligen Zeit- und Ewigkeitsvorstellungen herausgearbeitet und die Kategorien zu ihrer Gruppierung gebildet. Schließlich werden im Vergleich die Gemeinsamkeiten und Unterschiede benannt. Die zwei Hauptthesen, denen die Arbeit dabei folgt, sind erstens die relative Ähnlichkeit der Referenzautoren, deren Zeitvorstellungen und spiritueller Ausrichtung. Und zweitens daran anknüpfend die Annahme, dass bei intellektueller und lebenspraktischer Vertiefung der Religion kulturelle und religionsspezifische Unterschiede in den Hinter- und universale Motive in den Vordergrund rücken.
 

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