Zwischen Sensologie und ästhetischem Dissens
Essays zu Mario Perniola und Jacques Rancière
Vogt, Erik M.
2019, 250 S, Kt, (Turia + Kant)
Bestell-Nr. 384081

36,00 EUR

Erik M. Vogt spürt in den Texten zweier herausragender ästhetischer Denker der Gegenwart - Mario Perniola und Jacques Rancière - deren Verknüpfungen von Ästhetik und Politik nach. Bei beiden zeigt sich eine Verdoppelung des Ästhetischen: Erstens in eine »primäre Ästhetik«, in deren Rahmen die Konstitutionsweisen der bestehenden »sensologisch-kommunikativen« (Perniola) beziehungsweise »polizeilich-konsensuellen« Welt (Rancière) analysiert und neue affektive Praktiken elaboriert werden; und zweitens in eine "sekundäre Ästhetik", welche sich in ihren konkreten Identifizierungen von Kunst einer Ästhetik des Realen und einer Ästhetik des Restes zuwendet. Beide Formen werden in vielfache Bezüge zu zeitgenössischen Konzepten wie Slavoj Zizeks und Robert Pfallers »Interpassivität« oder Alain Badious »Inästhetik« gesetzt.
 

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