Philosophische Bücher des Monats

Von der Lust zu leben

Epikur
2014, 95 S, Kt, (Anaconda)
Bestell-Nr. 380146

4,95 EUR
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Epikur verstand unter dem Schl√ľsselwort der Lust die Erl√∂sung von allen seelischen wie k√∂rperlichen Schmerzen. Daf√ľr gibt der Philosoph eine Vielzahl von Hinweisen, Maximen, Ratschl√§gen aus. Die pr√§gnantesten Aussagen sind in diesem Band versammelt und bis heute Wegweiser zu einem lustvoll gl√ľcklichen Leben in heiterer Seelenruhe.
 


Heidegger und Nietzsche
Heidegger-Jahrbuch 2
Denker / Zaborowski (Hg)
2005, 393 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 371967

48,00 EUR
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EA. Tadelloses Ex.
 


Heidegger und Husserl
Heidegger-Jahrbuch 6
Bernet / Denker / Zaborowski (Hg)
2012, 294 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 371971

48,00 EUR
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EA. Tadelloses Ex.
 


Heidegger verstehen
Vorträge und Gespräche
Gadamer, Hans-Georg
2009, 5 Audio CD + DVD, (Quartino)
Bestell-Nr. 147309

39,00 EUR
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Martin Heidegger zählt zu den wichtigsten Denkern des 20. Jahrhunderts. Die Nachhaltigkeit seines Einflusses wird vor allem an der französischen Philosophie deutlich. Jean-Paul Sartre, Michel Foucault und Jacques Derrida sind von seinen Schriften geprägt. Kompetente Intellektuelle erklären, was es mit diesem weitläufigen, manchmal unzugänglich anmutenden Werk auf sich hat. Heideggers Verstrickung wird nicht ausgespart, aber auch seine Originalität und Bedeutung erläutert. Beim Verlag vergriffen.
 


Das Neutrale
Philosophische Schriften und Fragmente
Blanchot, Maurice
2010, 251 S, Kt, (Diaphanes)
Bestell-Nr. 379314

27,00 EUR
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In Bezug auf die Philosophie sind Blanchots Schriften - als Essay, Literatur, Fragment - einer einzigen, sehr pr√§zisen Forderung nachgekommen: eine unentwegte Arbeit an den Verf√ľhrungen durch die philosophischen Grundformen zu leisten, der Dialektik, der Einheit, des Widerspruchs, an all dem, was die innerste, subtilste und wirkm√§chtigste Machart der Metaphysik und Ontologie ausmacht. Diese Arbeit hat nicht zu einem System von Begriffen, nicht zu Abhandlungen nach dem Gesetz der Deduktion gef√ľhrt, sondern zu einer Folge von Interventionen mit der Sprache, in ihr, ohne sie - zu Interpunktionen eines Denkens von roher Eleganz und syntaktischer Sch√∂nheit, das zugleich dem Anspruch nachkommt, der Form zu entsagen, die Einheit zu zersetzen und sich von ganz anderem an seine unendlich differenzierte Grenze f√ľhren zu lassen. Die Sammlung bietet eine Auswahl von bislang nicht ins Deutsche √ľbersetzten Texten aus den Jahren von 1940 bis 1990 zu Levinas, Nietzsche, Derrida, Hegel, Bataille, Heidegger, aber auch zu Heraklit, Pascal, Freud und Lacan. Sie macht zudem einige auf Deutsch bereits ver√∂ffentlichte, aber vergriffene Texte wie ¬ĽDie wesentliche Einsamkeit¬ę und ¬ĽDie Literatur und das Recht auf den Tod¬ę neu zug√§nglich. Tadelloses Ex.
 


Autonomie
Ein Versuch √ľber das gelungene Leben
Rössler, Beate
2017, 350 S, Gb, (Suhrkamp)
Bestell-Nr. 379176

29,95 EUR
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Ganz selbstverst√§ndlich gehen wir davon aus, autonom zu sein. Und wir denken, dass ein Leben, in dem wir wichtige Dinge gegen unseren Willen tun m√ľssten, kein gelungenes sein kann. Wahr ist aber auch: Zahlreiche Aspekte unseres Leben sind gar nicht frei gew√§hlt. Das gilt f√ľr viele soziale Beziehungen ebenso wie f√ľr so manche Situation, in die wir einfach hineingeraten sind. Die Alltagserfahrung lehrt uns, dass Selbstbestimmung zwar durchaus gelingen kann, aber eben auch h√§ufig scheitert. Beate R√∂ssler erkundet die Spannung zwischen unserem normativen Selbstverst√§ndnis und den Erfahrungen, die wir machen, wenn wir versuchen, ein autonomes Leben zu f√ľhren. Aus verschiedenen Perspektiven und im R√ľckgriff auf literarische Texte, zum Beispiel von Siri Hustvedt und Jane Austen, und Tageb√ľcher, unter anderem von Franz Kafka und Max Frisch, beleuchtet sie die dabei auftretenden Widerst√§nde und Ambivalenzen, untersucht die Rolle von Selbsterkenntnis und Selbstt√§uschung und arbeitet die sozialen und politischen Bedingungen f√ľr Autonomie heraus. Deren Zusammenhang mit dem gelungenen Leben ist der eigentliche Fluchtpunkt dieser eindrucksvollen Verteidigung der Autonomie gegen √ľberzogene Erwartungen, aber vor allem gegen √ľberbordende Skepsis.
 


Ideengeschichte um 1600
Konstellationen zwischen Schulmetaphysik, Konfessionalisierung und hermetischer Spekulation
Schmidt-Biggemann / Vollhardt (Hg)
2017, 338 S, Kt, (frommann-holzboog)
Bestell-Nr. 379611

68,00 EUR
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Die Jahrzehnte um 1600 sind in Europa von einer nerv√∂sen wissenschaftlichen und religi√∂sen Aktivit√§t bestimmt. Die Konfessionen sind alles andere als stabil, die Kirchen und Staaten k√§mpfen mit harten politischen Mitteln darum, sich gegen Zentrifugalkr√§fte zu behaupten. Denn unterhalb der institutionell gefestigten M√§chte wirkt ein dynamisches Potential an Ideen weiter, das sich den dogmatischen Stabilisatoren nicht f√ľgen wollte. Die zentralen, lange wirksamen Topoi stammen aus dem Florentiner hermetischen Neuplatonismus, der sp√§tmittelalterlichen Apokalyptik und der Reformation. Nur vor dem Hintergrund dieser geschichtstheologischen Erwartungen, die sich auch auf die Erl√∂sung und Vollendung der Natur beziehen, sind Bewegungen wie der Paracelsismus, Valentin Weigels und Jakob B√∂hmes Naturtheologie, Giordano Brunos Pantheismus, die Bl√ľte der christlichen Kabbala bei Heinrich Khunrath, Robert Fludd und Athanasius Kircher, die mit der Wirkung des Corpus Hermeticum koinzidiert, der Langzeiterfolg von Johann Arndts Wahrem Christentum oder auch die Wirkung der Rosenkreuzerschriften Johann Valentin Andreaes zu begreifen. Diese Spannungen werden sich im Drei√üigj√§hrigen Krieg politisch und theologisch entladen und, weil sie nicht nationalstaatlich gel√∂st werden k√∂nnen, die deutsche Entwicklung noch lange bestimmen. Das gilt nicht nur f√ľr die Politik, sondern auch f√ľr die Ideengeschichte; ihre Langzeitwirkung reicht √ľber den Pietismus bis in die Deutsche Romantik und dar√ľber hinaus. - Mit dem vorliegenden Band wird erstmals der Versuch unternommen, die Geistesgeschichte am Vorabend des Drei√üigj√§hrigen Krieges als Panorama zusammenzufassen. √úber die formale Charakterisierung als 'Sp√§thumanismus' hinaus werden nicht nur die formalen Bedingungen des gelehrten Austausches - Briefkultur, Respublica literaria, Orientierung an der Antike - dargestellt, sondern auch theologische, naturphilosophische, kultur- und denkgeschichtliche Strukturen sichtbar, welche die Zeit um 1600 als Epoche mit eigenem Profil konturieren.
 


Walter Benjamin
Das Leben eines Unvollendeten
Jäger, Lorenz
2017, 400 S, Gb, (Rowohlt)
Bestell-Nr. 379645

26,95 EUR
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Walter Benjamin wollte in keine Schublade oder philosophische Schule passen, sein Werk blieb unvollendet - und doch z√§hlt er zu den einflussreichsten Denkern des 20. Jahrhunderts, Intellektuelle wie Adorno und Kracauer bewunderten ihn als Genie. Lorenz J√§ger erz√§hlt das Leben des au√üergew√∂hnlichen Literaten: Er schildert Benjamins Kindheit in der Familie eines j√ľdischen Kunsth√§ndlers, die Studienjahre in Freiburg und Berlin, wo die so anregende Freundschaft mit Gershom Scholem begann, die wechselhafte Beziehung zur Frankfurter Schule. Benjamin reiste nach Moskau, wo er sich vorsichtig der kommunistischen Bewegung n√§herte; im Pariser Exil diskutierte er mit Hannah Arendt und arbeitete am gro√üen "Passagen-Werk", das Fragment blieb. 1940 floh er vor der Gefahr, nach Deutschland ausgeliefert zu werden, in das spanische Portbou, wo er sich das Leben nahm - ein Ende, r√§tselhaft wie vieles in Benjamins Leben und Schreiben.

J√§ger vergegenw√§rtigt eindrucksvoll den Lebensweg Walter Benjamins - und zeichnet zugleich ein faszinierendes Zeitbild der ersten Jahrhunderth√§lfte, vom arrivierten Berliner Judentum √ľber die Intellektuellenkreise der Weimarer Republik bis zu den Schrecken des Exils und der Verfolgung. Eine hochspannende Biographie, die Leben und Werk dieses gro√üen Denkers neu erschlie√üt.
 


Handbuch Metaphysik

Schrenk, Markus (Hg)
2017, 449 S, Gb, (Metzler)
Bestell-Nr. 377996

79,95 EUR
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Metaphysik als die zentrale Disziplin der Philosophie befasst sich mit den grunds√§tzlichen Fragen nach dem Sein, dem Wesen der Dinge in der Welt und ihren Relationen zueinander. Ihre Einsichten bilden die Grundlage f√ľr zahlreiche andere, nicht nur philosophische Disziplinen. Das Handbuch umfasst ausgehend von der Frage, was es √ľberhaupt gibt, s√§mtliche Teilbereiche der Metaphysik, vom Problem der Existenz √ľber Raum und Zeit, Wissenschaftsmetaphysik, Logik und Semantik bis hin zur Frage nach dem Status der Metaphysik selbst. Es enth√§lt zudem einen ausf√ľhrlichen √úberblick √ľber die Geschichte und die Methoden metaphysischen Denkens.
 


Der Pragmatismus
Ein neuer Name f√ľr eine alte Denkmethode
James, William
1994, 200 S, Kt, (Meiner)
Bestell-Nr. 139222

10,00 EUR
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Die Vorlesungen von 1907 Pragmatism. A New Name for Some Old Ways of Thinking fanden sofort gro√üe Beachtung. Die Klarheit, mit der James in Ankn√ľpfung an Peirce und seine eigenen fr√ľheren Arbeiten hier darlegt, da√ü alle Handlungen des Menschen (einschlie√ülich der Akte theoretischer Erkenntnis) zweck- bzw. interessegeleitet seien, sorgte daf√ľr, da√ü dieser Text heute allgemein als zentral f√ľr das Verst√§ndnis der Intentionen des philosophischen Pragmatismus gilt. Vereinzelt mit zarten Unterstreichungen, sonst sehr gut.
 


Max Horkeimer/Theodor W. Adorno: Dialektik der Aufklärung

Hindrichs, Gunnar (Hg)
2016, 260 S, Kt, (Gruyter)
Bestell-Nr. 376248

24,95 EUR
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Die von Horkheimer/Adorno im Exil verfasste Dialektik der Aufklärung untersucht das Scheitern menschlicher Befreiung und die Errichtung neuer Herrschaftsformen. Dieser Gravitationstext der kritischen Theorie findet hier erstmals eine kommentierende Auslegung. Dabei werden nicht nur die Textabschnitte analysiert, sondern auch Koordinaten im Theoriehorizont (Kant, Hegel, Nietzsche, Freud) abgesteckt und die Wirkungsgeschichte aufgearbeitet.
 


111 Tugenden, 111 Laster
Eine philosophische Revue
Seel, Martin
2011, 288 S, Gb, (Fischer)
Bestell-Nr. 213947

18,95 EUR
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Tugenden und Laster sind sich n√§her, als man glaubt. Wie tanzende Paare drehen sie sich umeinander, sto√üen sich ab, um sich wieder eng zu umschlingen. In ihren Bewegungen sind sie oft nicht voneinander zu unterscheiden und bringen die eigene Lebensf√ľhrung ins Wanken. Wie leiten und verleiten sie uns im gegenw√§rtigen Handeln?

Martin Seel l√§sst in seiner philosophischen Revue 111 Tugenden und Laster in kurzen Skizzen auftreten und zielt auf ein genaues Verst√§ndnis ihrer internen Aff√§ren. Er versalzt den gro√üen Vereinfachern in Moraltheorie und Lebensberatung die Suppe, indem er unterhaltsam und kunstvoll die Ver√§stelungen menschlicher Sitten und Unsitten freilegt. Sein Ziel: Der Mensch m√∂ge sein endliches Dasein mit einem wachen Gesp√ľr f√ľr sein Bestes verbringen.