Philosophische Bücher des Monats

Gesammelte Werke

Feuerbach, Ludwig
1967, 14 Bde, Gb, (Akademie)
Bestell-Nr. 380671

560,00 EUR
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Herausgegeben von Werner Schuffenhauer.B├Ąnde 1-12 ( Alles zu Lebzeiten Erschienene ).Band 1: Fr├╝he Schriften,Kritiken und Reflexionen ( 1828-1834 ), Band 2: Geschichte der neueren Philosophie von Bacon von Verulam bis Benedikt Spinoza, Band 3: Geschichte der neuern Philosophie. Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnizschen Philosophie, Band 4: Pierre Bayle. Ein Beitrag zur Geschichte der Philosophie und Menschheit, Band 5: Das Wesen des Christentums, Band 6: Vorlesungen ├╝ber das Wesen der Religion. Nebst Zus├Ątzen und Anmerkungen, Band 7: Theogonie. Nach den Quellen des klassischen, hebr├Ąischen und christlichen Altertums, Band 8: Kleinere Schriften I (1835-1839 ),Band 9: Kleinere Schriften II (1839-1846 ),Band 10: Kleinere Schriften III (1846-1850 ),Band 11: Kleinere Schriften IV (1851-1866 ),.Band 12: Paul Johann Anselm Ritter von Feuerbachs Leben und Wirken (ver├Âffentlicht von seinem Sohne). Band 17: Briefwechsel I, Band 18: Briefwechsel II. Blaues OLn mit goldgepr├Ągtem R├╝ckentitel. Band 11 im R├╝cken etwas berieben, sonst sehr gutes Ex.
 


Europ├Ąische Enzyklop├Ądie zu Philosophie und Wissenschaften
4 Bde.
Sandk├╝hler, Hans J├Ârg
1990, 981 + 941 + 995 + 1021 S, Gb, (Meiner)
Bestell-Nr. 147028

120,00 EUR
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In Zusammenarbeit mit dem Instituto Italiano per gli Studi Filosofici Napoli und mit Arnim Regenbogen und Chup Friemert, Werner Goldschmidt, Lars Lambrecht, Thomas Mies, Detlev P├Ątzold, Heinz Wagner. Artikel "apriori" mit sauberen Bleistiftunterstreichungen, sonst tadellos.
 


Die Reisetageb├╝cher von Arthur Schopenhauer.

Schopenhauer, Arthur
1988, 280 S, Gb, (Haffmans)
Bestell-Nr. 380697

55,00 EUR
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EA., mit einem Nachwort von Ludger L├╝tkehaus. Die vorliegende Neuedition folgt den Erstausgaben "Journal einer Reise von Hamburg nach Carlsbad, und von dort nach Prag; R├╝ckreise nach Hamburg" (Leipzig 1922) und "Reisetageb├╝cher aus den Jahren 1803-1804" (Leipzig 1923). - Ausstattung und Gestaltung von Urs Jakob. OLn mit goldgepr├Ągtem Titel. Tadellos.
 


Epiktet - der Philosoph der Freiheit
Was er wirklich sagte
Baus, Lothar (Hg)
2017, 110 S, Kt, (Asclepios)
Bestell-Nr. 379490

11,90 EUR
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Wenn wir die Diatriben Epiktets aufschlagen, lesen wir auf fast jeder Seite von Gott oder von Zeus oder danke den G├Âttern oder Gott hat. Wenn ein Philosoph so h├Ąufig von Zeus und von G├Âttern redet, sollte man mit Recht annehmen d├╝rfen, dass er ein Theist w├Ąre, wie z. B. Platon. Aber das ist bei Epiktet keineswegs der Fall. Adolf Bonh├Âffer hat in seinem Werk 'Epiktet und die Stoa', Stuttgart 1890, eindeutig bewiesen und leicht verst├Ąndlich dargelegt, dass Epiktet keineswegs an Gott und an ein ewiges Leben glaubte. Warum redet Epiktet dann aber von Gott, obwohl er ein waschechter Stoiker war, der in rein Garnichts von den stoischen Dogmen abwich? Die Stoiker redeten zwar von Gott und Zeus, meinten aber damit den Aether-Urstoff, alias das Naturgesetz. Die Stoa war eine Geheim- oder Stufenphilosophie um der Verfolgung von fanatischen Theisten zu entgehen. In 'Epiktet - der Philosoph der Freiheit' werden die Schriften Epiktets erstmals so ver├Âffentlicht, wie sie wirklich gedacht waren.
 


Epimenides und andere L├╝gner

K├╝nne, Wolfgang
2013, 100 S, Kt, (Klostermann)
Bestell-Nr. 295209

17,80 EUR
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Hat die semantische 'Antinomie des L├╝gners' eigentlich irgendetwas mit L├╝gen zu tun? Was ist das ├╝berhaupt, eine L├╝ge? ├ťbersieht der Verfasser des' 'Briefs an Titus' wirklich ein Paradox, wenn er der Behauptung des Kreters Epimenides zustimmt, dass die Kreter allesamt L├╝gner sind? Was muss man beim Umgang mit selbstbez├╝glichen S├Ątzen - beim Verneinen, Schlie├čen und ├ťbersetzen - auch dann beachten, wenn sie paradoxienfrei sind? Das sind die Fragen, die diese Abhandlung zu beantworten versucht. Ausgangspunkte sind Bolzanos Diagnose des Trugschlusses vom Gest├Ąndigen L├╝gner, seine Analyse des Begriffs der L├╝ge und seine Auseinandersetzung mit Savonarolas Exposition der Antinomie. Im Verlauf seiner Abhandlung wirft K├╝nne neues Licht auf die Geschichte des 'L├╝gners' und der Auslegung des L├╝gner-Dictums im Neuen Testament.
 


Die Bestimmung des Willens
Zum Problem individueller Freiheit im Ausgang von Kant
Noller, J├Ârg
2015, 400 S, Gb, (Alber)
Bestell-Nr. 375685

39,00 EUR
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Vorstellen und Darstellen
Szenen einer medienanthropologischen Theorie des Geistes
Sch├╝rmann, Eva
2018, 240 S, Gb, (Fink)
Bestell-Nr. 381340

39,90 EUR
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Wie macht sich der Geist ein Bild von der Welt? - Vermittels Darstellungen. In Texten und Bildern, Filmen und Auff├╝hrungen werden Vorstellungen pr├Ąsentiert, die wie allgegenw├Ąrtige Zwischenglieder zwischen uns und den anderen fungieren. Gleichg├╝ltig, ob wir etwas erz├Ąhlen oder ein Bild ins Netz stellen, ob wir Zeitung lesen oder Filme schauen, stets sind es Darstellungen, die Auffassungsweisen vergegenw├Ąrtigen.Sch├╝rmann suspendiert anhand einer Theorie des Vorstellens und Darstellens sowie der Analyse spezifischer Darstellungspraxen - wie etwa der legend├Ąren Rodney King-Aff├Ąre, die angesichts der filmisch dokumentierten F├Ąlle von Gewalt gegen Schwarze in den USA in letzter Zeit erschreckend aktuell geblieben ist - die Behauptung, wir lebten in einem postfaktischen Zeitalter, in dem sich Wahrheit und F├Ąlschung nicht mehr auseinanderhalten lie├čen. Hiergegen entfaltet das Buch eine Darstellungstheorie in kritisch-therapeutischer Absicht. Es zielt darauf, Darstellungspraxen als spezifisch menschlich, weil geistig und freiheitlich, zu qualifizieren, um im Streit der Interpretationen bessere von schlechteren unterscheiden zu k├Ânnen - am Ende der Lekt├╝re steht die Entwicklung einer "medienkompetenten Urteilskraft".
 


Mut zur Faulheit
Die Arbeit und ihr Schicksal
Liessmann, Konrad Paul (Hg)
2018, 256 S, Kt, (Zsolnay)
Bestell-Nr. 381128

22,00 EUR
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Arbeit ist offenbar die entscheidende Quelle f├╝r Wohlstand, Wert und W├╝rde des Menschen. Was aber ist Arbeit? Ist diese mit Erwerbsarbeit identisch? Und ist der Mensch tats├Ąchlich von Natur aus ein arbeitendes Wesen, das ohne Job in eine Krise ger├Ąt? W├Ąre es nicht an der Zeit, grunds├Ątzlich ├╝ber Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsm├Âglichkeiten und Existenzweisen des Menschen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken? Beim 21. Philosophicum Lech haben sich Vertreter aus Philosophie, Soziologie und benachbarten Wissenschaften gefragt, wie viel Mut es bedarf, um sich eine Gesellschaft zu denken, in der sich nicht alles um Arbeit dreht.
 


Brief ├╝ber den Nihilismus

Jacobi, Friedrich Heinrich
2018, 240 S, Kt, (frommann-holzboog)
Bestell-Nr. 381238

28,00 EUR
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Als kleines Lehrbuch der Nichtphilosophie f├╝r Philosophen und Nichtphilosophen bildet die kleine Schrift Jacobi an Fichte ein Ausnahmedokument f├╝r die Entstehung des europ├Ąischen Nihilismus. Knapp vor der Wende zum 19. Jahrhundert verfasst, in einem polemischen Zusammenhang mitten im sogenannten Atheismusstreit, ist er eine Kriegsmaschine gegen die ganze westliche Philosophie, die beschuldigt wird, tendenziell nihilistisch grundorientiert zu sein; er ist vor allem ein mitrei├čender Ruf, wieder auf das Leben zu h├Âren und der Welt die Dichte und das Geheimnis zur├╝ckzugeben, die ihr durch die verschiedenen realit├Ątsentleerenden Auffangstechniken der westlichen Tradition entzogen wurden.
 


Kant-Lexikon
Studienausgabe
Willaschek / Stolzenberg / Mohr (Hg)
2017, 758 S, Kt, (Gruyter)
Bestell-Nr. 378803

29,95 EUR
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Das Lexikon erschlie├čt das philosophische Werk Immanuel Kants auf der Grundlage des aktuellen Standes der Kant-Forschung. Die vorliegende Studienausgabe bietet eine Auswahl der wichtigsten Artikel des umfassenden dreib├Ąndigen Kompendiums von 2015. Die philosophisch besonders relevanten Termini der Philosophie Kants sowie die von ihm ver├Âffentlichten bzw. autorisierten Schriften werden ausf├╝hrlich und verst├Ąndlich erl├Ąutert.
 


Zeit der Zauberer
Das gro├če Jahrzehnt der Philosophie 1919 - 1929
Eilenberger, Wolfram
2018, 400 S, Abb, Gb, (Klett-Cotta)
Bestell-Nr. 381275

25,00 EUR
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Die Jahre 1919 bis 1929 markieren eine Epoche unvergleichlicher geistiger Kreativit├Ąt, in der Gedanken zum ersten Mal gedacht wurden, ohne die das Leben und Denken in unserer Gegenwart nicht dasselbe w├Ąre. Die gro├čen Philosophen Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger pr├Ągten diese Epoche und lie├čen die deutsche Sprache ein letztes Mal vor der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zur Sprache des Geistes werden. Wolfram Eilenberger, Bestsellerautor, langj├Ąhriger Chefredakteur des ┬╗Philosophie Magazins┬ź und der wohl begabteste und zurzeit auff├Ąlligste Vermittler von Geistesgeschichte im deutschsprachigen Raum, erweckt die Philosophie der Zwanziger Jahre und mit ihr ein ganzes Jahrzehnt zwischen Lebenslust und Wirtschaftskrise, Nachkrieg und aufkommendem Nationalsozialismus zum Leben. Der kometenhafte Aufstieg Martin Heideggers und dessen Liebe zu Hannah Ahrendt. Der taumelnde Walter Benjamin, dessen amour fou auf Capri mit einer lettischen Anarchistin ihn selber zum Revolution├Ąr macht. Der Genius und Milliard├Ąrssohn Wittgenstein der, w├Ąhrend er in Cambridge als Gott der Philosophie verehrt wird, in der ober├Âsterreichischen Provinz vollkommen verarmt Grundsch├╝ler unterrichtet. Und schlie├člich Ernst Cassirer, der Jahre vor seiner Emigration in den b├╝rgerlichen Vierteln Hamburgs am eigenen Leib den aufsteigenden Antisemitismus erf├Ąhrt. In den Lebenswegen und dem revolution├Ąren Denken dieser vier Ausnahmephilosophen sieht Wolfram Eilenberger den Ursprung unserer heutigen Welt begr├╝ndet. Dank der gro├čen Erz├Ąhlkunst des Autors ist uns der R├╝ckblick auf die Zwanziger Jahre zugleich Inspiration und Mahnung, aber in allererster Linie ein mitrei├čendes Lesevergn├╝gen.┬á ┬╗Dieses sch├Ân erz├Ąhlte Buch schildert die Jahre zwischen 1919 und 1929, in denen Heidegger, Wittgenstein, Benjamin und Cassirer Weltbedeutung gewannen. Zusammen bilden sie eine erstaunliche geistige Konstellation, vier Lebensentw├╝rfe und vier Antworten auf die Frage: Was ist der Mensch? Herausgekommen ist dabei das Sternbild der Philosophie in einem gro├čen Augenblick im Schatten der Katastrophen davor und danach.┬ź R├╝diger Safranski